#5 - Digitalisierung: Strategie statt Projekt
Shownotes
In dieser Folge befassen sich Raphael und Daniel mit der strategischen Bedeutung der Digitalisierung für die Steuerberatung. Zu Gast haben sie Matthias Garrn. Mit ihm diskutieren sie, warum Digitalisierung weit mehr als ein IT-Projekt ist und wie der Wandel zur Chefsache wird. Sie zeigen, wie klare Strategien, zukunftsorientierte Rollen und neue Kompetenzen Kanzleien fit für die Zukunft machen. Außerdem sprechen sie offen über Hürden bei der Umsetzung und warum es ohne echte Veränderungsbereitschaft nicht geht. Wer wissen will, wie Steuerberatung wirklich zukunftsfähig wird, ist hier genau richtig.
Gast: Matthias Garrn: https://www.linkedin.com/in/matthiasgarrn/
FAIT-Club ist ein Podcast der Marke Kiehl des NWB Verlags. Unsere Website: https://www.kiehl.de/podcast/fait-club/ Kontakt: fait-club@kiehl.de Instagram: @nwbverlag Unseren Podcast "Ansteuern" findet ihr hier: https://www.nwb.de/audio/ansteuern
Transkript anzeigen
00:00:02: Fight Club,
00:00:03: der Podcast für alle die Steuerberatung Digital Denken mit Raphael
00:00:07: Kammar und Daniel
00:00:08: Kelberer.
00:00:14: Herzlich willkommen zum Fight Club dem Podcast für Alle die Steuer Beratung digital denken!
00:00:20: Mein Name ist Raphael Kammer und gemeinsam mit Professor Daniel Kelbrer spreche ich hier über die Themen, die die Branche gerade wirklich bewegen.
00:00:27: Wir sind die Herausgeber des Lehrbuches für den Fachassistenten Digitalisierung und IT-Prozesse, das im Februar zwanzig sechsundzwanzig in zweiter Auflage beim Kielverlag erschienen ist.
00:00:37: Im Film Fight Club suchen Menschen Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt.
00:00:42: Im Fight Club machen wir es genau anders herum!
00:00:45: Wir wollen Orientierungen geben für eine Steuerberatung, die digitaler effizienter und zukunftsfähiger wird.
00:00:51: Im Mittelpunkt stehen dabei die Future Skills, die Mitarbeiter heute brauchen um Kanzleien aktiv in die digitale Zukunft zu führen.
00:00:58: Schön dass ihr dabei seid und jetzt starten wir in eine neue Folge!
00:01:02: Ja herzlich willkommen auch von meiner Seite zu dieser Folge unseres Podcasts zur digitalen Transformation im steuerberaten Beruf.
00:01:08: nachdem wir bereits viel über den Fachassistenten Digitalisierung ART Prozesse im Allgemeinen gesprochen haben sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Digitalisierung erläutert und auch deren praktische Umsetzung in Kanzlei diskutiert haben, gehen wir heute noch einen Schritt weiter.
00:01:24: Was bedeutet Digitalisierung eigentlich strategisch für die Steuerberatung?
00:01:28: Denn eine Frage über zunehmend entscheidender ist Digitalisierung ein Projekt oder die Grundlage für das Geschäftsmodell der Zukunft?
00:01:35: und genau darüber sprechen wir heute und ich freue mich sehr unseren heutigen Gast vorstellen zu dürfen.
00:01:40: Matthias Garn ist Steuerberater, Diplomkaufmann und Namenspartner bei Garn & Net.
00:01:44: Er hat seine eigene ganz neue Schritt-für-Schritt digitalisiert Und genau aus dieser Erfahrung heraus entwickelt er heute die Strategien für die digitale Transformation weiter, indem er über digitale Transformation referiert.
00:01:58: Aber auch als Mitglied des Vorstands der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, wo er den Ausschuss technische Transformation und Entwicklung des Berufsstandes leitet.
00:02:06: Daneben ist der Mitglied das Ausschuss es ein Achtzig IT Datenschutz und künstliche Intelligenz der Bundessteuerberatakammer also jemand der Digitalisierung nicht nur umsetzt sondern auch auf Porsche-Ebene gestaltet.
00:02:20: Matthias, schön dass du heute dabei bist!
00:02:23: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:25: Wenn wir uns dem Thema Digitalisierung als strategische Frage nähern und eine übergeordnete Perspektive vielleicht einnehmen wollen dann schätze ich ja für uns zunächst die grundlegende Frage ist Digitalisierung operativ oder strategisch.
00:02:41: Oder auch anders formuliert, wann wird aus Digitalisierung ein strategisches Thema für die eigene Kanzlei der Zukunft?
00:02:48: Klare Antwort beides also operativ und strategisch!
00:02:53: Aus meiner Sicht ist Voraussetzung für erfolgreiche Digitalisierung in der Kanzlei immer eine strategische Entscheidung denn wenn sie nicht getroffen wird dann läuft aus meiner Sicht alles andere ins Leere und sorgt für viel Frustration So nach dem Motto Duschen ohne nass werden.
00:03:10: Wir wollen digital werden, aber unser Verhalten wollen wir nicht
00:03:14: ändern.".
00:03:15: Deshalb klare Aussage, strategische Entscheidung und dann die operative erfolgreiche Umsetzung.
00:03:22: Da möchte ich doch gleich mal reingreden, lieber Matthias!
00:03:24: Du bist ja als Kanzlei-Inhaber, standst du ja selbst vor der Herausforderung oder vor dieser Fragestellung?
00:03:29: Also wie gehe ich das Thema ja strategisch an?
00:03:31: Wie viele Leute seid ihr bei euch in der Kanzlei, die so eine Strategie oder so eine strategische Entscheidungen besprechen?
00:03:37: Ich frage vor dem Hintergrund, dass es ja wirklich in der deutschen Kanzlei-Struktur unterschiedliche Größen gibt und erfahrungsgemäß ist umso größer ein Laden oder eine Kanzlei ist.
00:03:46: Um so schwieriger ist es dann auch wirklich eine gemeinsame Strategie zu entwickeln oder abzuleiten.
00:03:51: Wie war das bei euch?
00:03:52: Und wie schätzt du das einen auf den Blick auf andere Kanzleren die vielleicht noch ein bisschen größer sind?
00:03:57: also wir waren am Anfang zu zweit.
00:03:58: mein Kollege Heiko Netto liech Das war von einer Entscheidungsfindung relativ einfach.
00:04:03: Heiko als hoch dekorierter Steuerberater aus der Big Four Gesellschaft gekommen, hat das Cover der Wirtschaftswoche geziert.
00:04:12: Absoluter Steuerexperte!
00:04:14: Da war klar, dass ist nicht mein Job sondern mein Job ist eher das Betriebwirtschaftliche und eben das Thema Digitalisierung.
00:04:22: So haben wir am Anfang Entscheidungen zu zweit getroffen – eher fachlich und ich auf der sei-management Ebene.
00:04:29: Und das haben wir aus guter Gewohnheit so beibehalten und das ist wahrscheinlich auch jetzt unsere Stärke.
00:04:36: Jeder entscheidet in dem Bereich, indem er richtig gut ist und Experte ist.
00:04:41: Und wenn ich oftmals sehe dass dann kann es Leyen entscheiden in der Partnerrunde wo die Leute mitentscheiden nur weil sie Partner-und Berufsträger sind, dann ist das aus meiner Sicht verheerend denn die haben nicht die Grundlage um mitentschreiten zu können.
00:04:57: Mich würde auch keiner bei hochkomplexen untersteuerlichen Fragestellungen mit entscheiden lassen.
00:05:01: mal alle sagen würden Wenn Matthias Garnes war beahnungslos Und hier ist es, glaube ich genauso.
00:05:06: Also man braucht klare Entscheidungskompetenzen und auch eine Managementstruktur in Kanzleien.
00:05:13: Je größer das so relevanter ist das sicherlich.
00:05:16: Da muss klar entschieden werden, wer sind denn die Managing Partner?
00:05:20: Die Management Themen entscheiden.
00:05:22: Super!
00:05:22: Das hast du sehr schön auf den Punkt gebracht.
00:05:24: Ich glaube dass für viele, die hier zuhören relevant, weil wir hören an jeder Ecke immer digitale Veränderung oder Transformation.
00:05:32: Das geht halt, muss von oben entschieden werden.
00:05:34: Es braucht quasi so eine Ownership die aus der Kanzlei-Leitung und der Unternehmensführung kommt.
00:05:39: aber das ist manchmal auch wirklich leichter gesagt als getan.
00:05:41: So wie du es beschrieben hast, so wie ihr's umgesetzt habt, das ist glaube ich tatsächlich ein sehr ideales Struktur.
00:05:49: da ist gerade in Häusern wo die Partnerrunde das sagen hat ist das gar nicht einfach überhaupt erst mal diese Ausrichtung hinzubekommen, dass man da auch strategisch wirklich leistungsfähig wird.
00:06:00: Das ist eigentlich ein gutes Stichwort weil im Fight-Lehrbuch wird der die Digitalisierung als Transformation von Prozessen verstanden und von Dienstleistungen und Geschäftsmodellen.
00:06:10: Und vor diesem Hintergrund verändert sich ja auch die Perspektive tatsächlich fundamental.
00:06:14: also wir sprechen ja nicht mehr über Tools sondern über wie du gerade richtig sagst eine Ausrichtungen der Kanzlei insgesamt.
00:06:22: Und jetzt haben wir schon den Begriff verwendet, die Strategie steht im Mittelpunkt.
00:06:27: Die Strategie folgt auch in der Steuerberatung bestimmten Grundprinzipien und wir werden auch betriebswirtschaftlich das strukturiert herangehend uns anschauen dass eben die Analyse, Zibel, die Umsetzung drei Ebenen bildet.
00:06:44: Wenn ich sie ganz gleich gar nicht.
00:06:48: oder auch eine andere Kanzlei, die jetzt vor diesem Wandel steht.
00:06:51: Der ja in Berufsstand ansteht tatsächlich.
00:06:55: Braucht jetzt jede Kanzlei aus deiner Perspektive eine explizite Digitalstrategie?
00:07:01: Oder wie bereite ich mich sozusagen zukunftsfest vor auf den Wandel der wie zuletzt über künstliche Intelligenz Einzug in die Steuerberatung
00:07:09: hält?".
00:07:12: Raucht es in den allermeisten Kanzleien nicht wirklich.
00:07:14: Es wäre schön, wenn es überhaupt eine Strategie gäbe und da ist sicherlich dann die Digital-Strategie Teil dieser Strategie.
00:07:21: also die Frage warum machen wir das überhaupt?
00:07:24: Digitalisierung soll der kann selbst weg sein sondern sollte auf strategische Ziele der Kanzlei einzahlen Und ich glaube dass fehlt oftmals.
00:07:32: alle sagen an Wir müssen digitalisieren weil das halt gerade so ist.
00:07:36: aber Warum denn jetzt wirklich genau und was denn mit welchem Ziel und worauf soll das einzahlen?
00:07:41: Darüber machen sich die allerwenigsten Gedanken.
00:07:43: Und wenn die Frage nicht geklärt ist und wenn diese ganzheitlich, ganz zeitliche Strategie nicht vorliegt dann wird es glaube ich eng.
00:07:51: Dann ist das so ein bisschen blinder Aktionismus.
00:07:54: Matthias was glaubst du?
00:07:56: Ist oder sind die relevantesten Treiber- oder Druckpunkte für Kanzleien heute eigentlich auf dem Tisch liegen warum man eine Transformation, ob sie jetzt organisatorisch oder digital getrieben wie auch immer tatsächlich angehen sollte?
00:08:09: Ich glaube
00:08:09: die zeitliche Und auch mentale Belastung ist so hoch.
00:08:12: Überall herrscht fristen Druck, alle reden jetzt vom dreißigsten Viertel wo dann irgendwelche Steuererklärungen im Jahr- und Jahrzehnteck noch vollendet werden müssen was ja sowieso schon viel zu spät ist nur noch höchstens finanzabends konform ist.
00:08:25: und auf der anderen Seite sprechen alle von Stress den sie verspüren.
00:08:28: das geht auf Dauer bei allen Beteiligten nicht gut weder beim Mitarbeiter in den Kanzleien noch bei den Inhaberin und Inhabern und dass es aus meiner Sicht aktuell der größte Schmerzpunkt.
00:08:40: Dann kommt danach eigentlich ein viel wichtigere Punkt, nämlich die Frage wie schaffen wir es zukunftsfähig und zukunftszestige Arbeitsplätze zu schaffen?
00:08:48: Dass Leute auch künftig in der Steuerkanzlei einen sehr spannenden und sicheren Arbeitsplatz haben.
00:08:54: Das sind aus meiner Sicht die wichtigsten Treiber.
00:08:56: Also wenn wir vielleicht dann an diese Analyse-Fahrsang dürfen, die du ja schon beschrieben hast.
00:09:00: also schauen uns an wo stehen wir in der Steuerberatung?
00:09:04: Wo steht die eigene Kanzlei in einer realistischen Einschätzung?
00:09:08: Und dann gehen Analytisch den Ausgangszustand beleuchten wir denen und aus der Analyse ergibt sich dann idealerweise vielleicht ein Zielbild.
00:09:18: Wie konkret muss dieses Zielbild jetzt vielleicht sein für die Zukunft?
00:09:21: Weil im Endeffekt wissen wir beide oder alle drei ja, Steuerrecht ist ja nicht auf festem Grund gebaut sondern Reform in Permanenz.
00:09:30: Und diese Veränderung dieser Wandel liegt ja schon in uns verankert.
00:09:34: In der DNA mag man schon fast sagen Ist da das gleiche auch wie die Digitalisierung.
00:09:39: Also was wäre vielleicht ein Zielbild, wo wir uns hinbewegen sollten in der Kanzlei?
00:09:45: Ich glaube das ist ganz wichtig Daniel.
00:09:49: Erst mal zu schauen wo es eigentlich unser Status Quo und den wirklich festzustellen.
00:09:55: denn allein schon bei der Status Quoranalyse glaube ich gibt es sehr unterschiedliche Wahrnehmungen.
00:10:00: Es gibt sicherlich viele, kann es sein.
00:10:01: Die sagen wir haben doch geschafft alle Steuererklärungen bis zum treißigsten vierten zwei tausend sechsten zwanzig für zweitausend vierundzwanzig zu erstellen.
00:10:09: Wir sind doch gut und wir stellen auch immer restgerechte Untersteuer.
00:10:13: voranmeldung Zu sagen stopp mal status quo das ist nicht gut Das ist bestenfalls ausreichend.
00:10:19: Minus Ist auch schonmal eine wichtige gemeinsame Wahrnehmung um ne Ausgangsbadels herzustellen.
00:10:25: Und bei der Frage des Zielbildes geht es glaube ich weniger darum schon jetzt zu wissen, was in drei, vier oder fünf Jahren sein wird.
00:10:34: Das ist Blick in die Glasskugel.
00:10:37: Es geht aus meiner Sicht sehr darum, was will unsere Kanzlei künftig leisten und wie bleiben wir?
00:10:44: Und werden wir leistungsfähig um diesem ständigen Wandel gerecht zu werden und uns immer wieder anpassen zu können?
00:10:52: Wenn das ein statisches Zielbild wäre, wäre schon eins klar so würde es auf keinen Fall eintreten.
00:10:57: also das Zielbild dass wir extrem wandlungsfähig und sehr leistungsfähig sind, auch wenn es jetzt nicht einfach wieder sprechen mag.
00:11:05: Ja wobei glaube ich gar nicht, weil das was Daniel ja ausgeführt hat mit den Veränderungen aus dem Steuerrecht ist ja im Prinzip eine fachliche Veränderung also die Inhalte für die Mandanten bearbeitet.
00:11:17: da ist quasi die Veränderungsbestandteil dessen was schon seit langer Zeit immer wieder passiert.
00:11:24: Aber die prozessuale Veränderung, die organisatorische Veränderungen und mit der Geschwindigkeit, die jetzt gerade durch technologischen Fortschritt entsteht.
00:11:33: Damit umzugehen – das ist ja eine andere Ebene.
00:11:36: Die fachliche Veränderungsveränderung geht einher aber ich würde jetzt aus meiner Wahrnehmung... Ich bin ja nun nicht in der Kanzlei aktiv….
00:11:42: Das bedingt sich nur unmittelbar!
00:11:45: Also jetzt durch die Einführung der E-Rechnungen beispielsweise, das ist natürlich eine regulatorische Veränderung.
00:11:50: Die aber überwiegend prozessuale Auswirkungen hat um überhaupt den Anforderungen des Gesetzgebers gerecht zu werden.
00:11:56: also wir sind da wirklich der Handlungsdruck so groß du kommst gar nicht mehr an einer technologischen Veränderungen vorbei.
00:12:04: und was?
00:12:04: wie in unseren Projekten?
00:12:05: Wir beraten ja überwiegende mittelständische Unternehmen dass wir sehen okay dieser dieser Auslöser der sorgt jetzt dafür dass man eben nicht nur einfach irgendwo eine Schraube ... ein bisschen locker dreht oder festdreht, sondern man muss deshalb jetzt... ... komplette Prozessstrecken rangehen weil man sonst nicht zu dem Ergebnis kommt.
00:12:22: Und bei vielen Unternehmen ist das zumindest auch der Auslöser, wenn ich da jetzt schon rangehe an das Thema wie ich meine Rechnung schreibe was ja für viele Unternehmen eigentlich eines der wesentlichsten Dokumente ist was generiert wird am Ende dann nehme ich das jetzt doch mal zum Anlass und gucke mir das ganze Mal von oben an und mach's vielleicht mal richtig um auch Effizienzpotenziale zu heben um in die Automatisierung wirklich reinzukommen.
00:12:43: Und ich führe das deshalb aus, Matthias.
00:12:45: Weil ich glaube, dass da eigentlich ja auch ein tolles Geschäftspotenzial für Steuerkanzlerien drinsteckt.
00:12:51: Denn unserer Erfahrung nach ist so, dass sie jetzt gerade im mittelständischen Unternehmen mit Unternehmensberatern haben die bedingt zu tun in der Größenordnung.
00:12:59: Der Steuerberater ist eigentlich immer in irgendeiner Weise einen sehr, sehr enger Vertrauter dieser Trusted Advisor und da steckt ja eigentlich ein tolles Geschäftsfeld drin wenn man eben sagt lieber Mandant Ich mache nicht nur die steuerlichen Themen oder die buchhaterischen Themen für dich sondern bin auch bereit oder zukünftig, möchte ich dich halt in der prozessualen oder technischen Gestaltung deiner kaufmännischen Abläufe unterstützen.
00:13:21: Wie siehst du das?
00:13:22: Ist da ein echtes Geschäftsfeld auch drin?
00:13:25: Also Gegenfrage was sollen wir sonst künftig machen?
00:13:29: denn ansonsten bleibt nur das Geschäfts Feld Deklaratschlonsfabrik übrig.
00:13:36: Das kann man tun das wird aber hart umkämpft Denn da werden Unternehmen konkurrieren müssen, die günstiger und im Zweifelsfall auch besser sein werden.
00:13:49: Also das wird ein hartes Geschäftsmodell werden wenn man sich in dem Bereich der Deklaration künftig tummeln möchte.
00:13:57: Ich würde sagen Deklaration ist die reine Datengrundlage auf deren Basis wir dann beraten können Und zwar genauso wie du es eben beschrieben hast Raphael also eben ganzheitlich.
00:14:08: Ende zu Ende Wir schauen uns die Prozesse beim Mandanten bereits an Optimieren Sie, dokumentieren Sie und führen Sie dann in einem ganzheitlichen Datenpool weiter.
00:14:21: Und analysieren die Daten, die da vorliegen und beraten auf der Basis auch unsere Mandanten.
00:14:27: also vorgelagerte Prozesse und nachgelagertet Prozese.
00:14:31: Wenn wir ehrlich sind was machen wir im Moment?
00:14:33: In der Steuerberatung zu Achtzig-Fünfern-Achzig Prozent in der Mitte Die Deklaration ohne nach vorne nach hinten zu schauen.
00:14:40: Das wird auf Dauer aus meiner Sicht nicht mehr reichen und es macht aber viel mehr Freude, das was du beschrieben hast nämlich diese ganzheitliche Beratung durchzuführen.
00:14:49: Und auch wirklich signifikante Mehrwerte für die Mandanten zu erzielen indem man sagt kommen wir schauen mal in die Prozesse rein unter Sicherheitsergebnissen um das Steuervornmeldungen die püktlich abgegeben wird sondern eben viel viel mehr aktuelle Zahlen mit einer Aussagekraft deren Basis die auch ihr Unternehmen steuern können.
00:15:06: Würdest du sagen dass diese Freude von der Du gerade gesprochen hast?
00:15:10: Trifft das für alle Leute zu, die in so einer Kanzlei arbeiten?
00:15:13: Sicherlich nicht.
00:15:16: Du weißt worauf ich hinaus möchte!
00:15:17: Ja also eigentlich auch irgendwie ganz logisch.
00:15:20: wenn ich meine Verhaltensweisen ändern soll trifft es nicht auf Freude bei mir im Normalfall und so ist es ja bei allen Beteiligten.
00:15:29: Also sie machen etwas sehr gerne und schon sehr lange.
00:15:34: und ob.
00:15:34: einmal sagt man übrigens die Datenverarbeitung dass was du machst das wird jetzt nicht mehr in den nächsten fünf Jahren das sein, was relevant ist.
00:15:42: Also wenn wir uns überlegen dass immer noch relativ viele gibt die aktuellen Kanzeienwitzen und Daten von einem Papierordner abtippen und im PC erfassen dann ist das keine zukunftsfeste Tätigkeit mehr.
00:15:55: Und wie Veränderung wird nicht bei Geistungen auslösen bei allen?
00:15:59: Bei ein paar sicherlich aber bei der Mehrzahl wahrscheinlich nicht.
00:16:03: Du sprichst es ja tatsächlich gerade implizit auch an wo die Herausforderungen in der Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie de facto liegen.
00:16:12: Also sie sind ja in der Umsetzung verhaftet, also Strategie ist vielleicht vorhanden aber die Umsetzung schaltet aus verschiedenen Gründen.
00:16:20: Vereinsmustern müssen sich ändern und wandeln.
00:16:22: Im ersten Moment brauche ich auch Messpunkte her.
00:16:25: Ich muss ja messen können ob eben mein Projekt den Erfolg verspricht.
00:16:33: Also sozusagen ein Messpunkt für den Digitalisierungserfolg erstmal vielleicht definieren.
00:16:39: Der ja de facto ist erst mal auch abstrakt klingt, wie im Übrigen auch das Wort Digitalisierung.
00:16:43: als solches muss man vielleicht auch mal überlegen was Digitalisierung im Kanzlei Betrieb eigentlich tatsächlich bedeutet.
00:16:50: aber jetzt vielleicht auf deine Erfahrung gerichtet Matthias entblicke eben auf die Umsetzung.
00:16:55: da hast du ja gerade die reiche organisatorische Führung angesprochen angerissen als zentraler Faktor der Umsetzung.
00:17:05: Das heißt, die Bedeutung der relevanten Organisatorische Führungen nebenzu, ich glaube vorhin hat viel auch der Begriff Chefssache, die Digitalisierung als Chefsache zu verstehen.
00:17:18: Aber es wirkt sich ja immer in die Organisation hinein.
00:17:20: Hättest du hier hinweise Tipps wie so der Aufbau und die Ablauforganisation einer Kanzlei sich zu verändern hat damit diese Digitalisierung Themen adressiert werden können überhaupt erst?
00:17:34: Ich glaube, eins ist ganz wichtig beim Thema Führung.
00:17:37: Man muss es selber vorleben und Digitalisierung heißt halt nicht analog.
00:17:43: Und wenn ich mit Papier arbeite im Alltag dann ist das keine digitalisierung.
00:17:49: Wenn ich so als Chef als Führungskraft arbeite, dann wirkt sich das deutlich aus auf alle Mitarbeitenden im Team.
00:17:57: Dann lebe ich es selber nicht vor.
00:17:59: Ich habe das oft bei Dokumenten-Management-Systeme.
00:18:01: Dann sagen die ja Wir haben ein Dokument-Managementsystem eingeführt Die arbeiten aber parallel noch in der parallelen Papierstruktur.
00:18:08: Wenn du das tust, dann kannst du es sein
00:18:09: lassen.".
00:18:10: Und das ist immer die Aussichtsfrage.
00:18:13: In der Führung bin ich bereit, es selber vorzuleben und bin ich bereits selber meine Verhaltensweisen zu ändern?
00:18:21: Wenn nicht schon mal ein Riesenproblem – und das erlebe ich in der Praxis ganz oft – die wollen Digitalisierung in ihrer Kanzlei, wollen aber selbst alles was sie bisher machen genauso beibehalten können!
00:18:32: Und ich kann nicht von den Mitarbeitern verlangen, dass er sich ändert in seiner Verhaltensweise.
00:18:37: Aber selber arbeite ich genauso wie vorher mit Aktenbergen und Co.
00:18:41: Das ist für mich so der Ausgangspunkt.
00:18:44: Wenn ich das runterbreche, müssen sicherlich alle Prozesse entsprechend ändern und konsequent ändern.
00:18:50: Dass ich eben konsequent digital arbeite und nicht ein bisschen noch mit Papier hinten dran... Also wir haben das bei neuen Mitarbeitenden bei uns in der Kanzlei, dass die irgendwann sagen ja, dass ihr so digital arbeitet hatten wir uns gar nicht vorgestellt!
00:19:02: Was denn sonst, wenn es kein Papier gibt?
00:19:05: Also das ist so ein halbgares Digitalarbeiten mit Analog-Backup.
00:19:10: Das funktioniert nicht.
00:19:11: und bei der Frage wie eine Aufbauorganisation... Naja ich muss halt Rollen schaffen die nicht unbedingt hierarchisch geprägt sind sondern die Verantwortlichkeiten beinhalten aber keine Hierarchie Struktur.
00:19:25: ansonsten bin ich immer in Hierarchien gefangen und da werden Verantwortung hinhergeschoben Und das ist für mich so die Ausgangslage.
00:19:33: Also da muss ich mir im Klaren sein und dann muss sich auch klare Strukturen schaffen, ansonsten wird es nicht
00:19:37: funktionieren.".
00:19:38: Das sind
00:19:38: wir eigentlich doch beim Stichwort oder?
00:19:41: Da sind wir bei dem Fight angekommen der ja auch dieses Zusammenspiel von Technik-und Mensch prägt in seinem Tun.
00:19:49: Dieses Spannungsfeld, dass du beschrieben hast, die Rollenfindung, die rollendefinitionen... ...dass jede Transformation von Prozessen zwangsläufig zu einer Transformation vom Rollen führt dass eben nicht nur das Berufsbild des Steuerberaters, der Steuerberaterin sich verändert und sich wandelt sondern auch die einzelnen Rollen der Mitarbeitenden am Ende des Tages.
00:20:12: Und dann auch wieder wenn die Rollen sich verändern, dann ändern es sich dann auch die Kompetenz Premissen am Ende dieses Tages und auch die Fähigkeiten, die in künftigem Schein sein werden.
00:20:23: Jetzt möchte ich vielleicht auch mal den Blick darauf richten, der Mensch in all dieser Technikzentrierung ... der Mensch soll ja weiterhin in Mittelpunkt stillen.
00:20:35: Wie verändert sich jetzt aber die Rolle der Mitarbeiter, ... ... jetzt tatsächlich in der digitalen Kanzlei di Loya schon?
00:20:41: Jetzt gerade es beschrieben hast und du hast ja grad dargelegt... ... so digital arbeiten hätte ich jetzt gar nicht gedacht, dass ihr das tut!
00:20:49: Also wie wird die Rolle dieser Mitarbeiter tatsächlich aussehen?
00:20:53: dann im täglichen Arbeiten?
00:20:55: Das ist ein ganz wichtiger Punkt Daniel.
00:20:58: Die Technik soll den Menschen dienen und nicht andersrum.
00:21:01: Technik ist ein Werkzeug und nicht mehr.
00:21:06: Das kommt mir oft mal zu bisschen zu kurz, ich habe manchmal das Gefühl wir müssen der KI dienen.
00:21:11: warum?
00:21:12: Also die muss uns dienen und das hoffentlich gut.
00:21:15: bei der Frage wie sieht so eine Rolle aus oder welche Rolle übt er Mensch aus?
00:21:22: naja in der Vergangenheit waren doch Menschen der Steuerkanzlei lebendig Schreibmaschinen.
00:21:28: Wir haben ganz viel Daten erfasst und Daten verarbeitet.
00:21:31: Das wird mit zunehmender Digitalisierung, Automatisierung und dem Einsatz von KI immer weniger werden.
00:21:38: D.h.,
00:21:39: die Rolle wird sich verschieben von der Datenerfassung und Verarbeitung hin zur Datenbeschaffung auf der einen Seite und zur Datenanalyse und zur Beratung auf den anderen Seite.
00:21:50: d.h.
00:21:51: das Tätigkeitsfeld derer, die in der Steuerberatung aktuell arbeiten, wird sich Stück für Stück sehr deutlich und sehr nachhaltig verschieben.
00:22:00: müssen wir alle Beteiligten vorbereiten und ihnen die Möglichkeit geben, dass sie auch künftig einen starren sicheren und richtigen Arbeitsplatz haben.
00:22:09: Wer das als Führungskraft in der Kanzlei nicht tut?
00:22:12: Der Arbeit ist auf meiner Sicht grob fahrlässig unterwegs.
00:22:16: Oftmals wird es anders dargestellt.
00:22:17: ich will meine Mitarbeiter nicht überfordern und um Gottes Willen zu viel Digitalisierung auf einmal ist auch nicht gut.
00:22:23: ja ganz ehrlich so wenig ist verheerend denn der Zug abgefahren.
00:22:27: also Es braucht diese Klarheit, wohin entwickeln sich Rollen?
00:22:32: und eben aber auch dann die Frage worauf hast du Lust?
00:22:37: Was möchtest Du künftig machen?
00:22:39: Was passt zu Dir und welche Rolle in einer Kanzlei?
00:22:42: Künftig ist sie passende für Dich.
00:22:44: Sucht Sie aus!
00:22:45: In Anführungszeichen ohne es jetzt zu salopp zu formulieren
00:22:48: Das ist auf jeden Fall ein schönes Angebot.
00:22:50: da hat man erstmal was auf dem Tablett liegen um seinen Mitarbeitenden natürlich auch eine Perspektive aufzuzeigen.
00:22:56: Und ich glaube, das was du ausführst, da bin ich Teil des Total.
00:22:59: Daran schließt sich natürlich immer die Überlegung an.
00:23:02: Wir haben ja schon über eine Gap-Analyse gesprochen, wenn wir über Prozesse sprechen, wir sind im Ist und wir haben ein Zielbild, wollen dann zum Sollzustand irgendwie hinkommen Was sind die Maßnahmen, die man eigentlich ergreifen muss?
00:23:13: Ich glaube es ist auch bei den Qualifikationen der Mitarbeitenden genau das gleiche.
00:23:18: Also im Prinzip muss man ja Angebote schaffen um den Mitarbeitenden in der Kanzlei, die halt eher in der klassischen Sachbearbeitung, in der Datenerfassung, in dem sehr repetitiven Vorgängen geschult sind und das auch gut können.
00:23:32: Häufig auch sagen, damit bin ich auch zufrieden.
00:23:35: Also das ist ja etwas was mich glücklich macht und von der Persönlichkeit her auch einfach passt.
00:23:39: Nun stehen die natürlich schon vor einer Herausforderung weil die anderen oder neuen Aufgaben, die dazukommen, die sind hier anders geprägt.
00:23:46: Wir hatten das jetzt auch schon in einem vorherigen Gespräch, dass man gerade im Bereich der Prozessberatung tatsächlich eher projektbasiert arbeitet.
00:23:54: Eine ganz andere Herausforderung.
00:23:55: jedes Mal hat nicht jedes mal.
00:23:58: Auch da ist eine Frage wie man es als Kanzlei natürlich aufsetzt.
00:24:01: aber man muss ja den Menschen schon halt wirklich Kompetenzen vermitteln die sie vielleicht auch manchmal wirklich dazu bringen über ihren eigenen Tellerrand oder auch mal aus ihrer Komfortzone herauszukommen.
00:24:12: Und das ist, glaube ich vielleicht der Fight so als Weiterbildungsangebot.
00:24:16: Dass er da geschaffen wurde soll ja eigentlich einen nicht unerheblichen Teil dazu beitragen und das war für Daniel und mich damals bei diesem Lehrbuch auch einer der Haupttreiber warum wir gesagt haben dass es wichtig, dass es dafür irgendwie mal so eine Art roten Faden gibt in dem das ganze zusammengefasst wird.
00:24:32: Da ist das Lehrbuch ja nun nicht alles, ne?
00:24:34: Ich glaube was in deiner Vorstellung ja noch unterschlagen wurde war auch deine Rolle bei Knoll beispielsweise.
00:24:39: Bei dem Institut wo ihr ja auch Menschen die Vorbereitung auf die Fight Prüfung ermöglicht.
00:24:48: um mal auf den Punkt zu kommen diese Zusatzqualifikation Fight Wie schätzt du die tatsächlich konkret ein also sowohl von den Inhalten die da drin vermittelt werden und wie schätst du außerdem Stand ein?
00:25:01: Wo steht der Fight heute?
00:25:03: Also von den, wie ist die Nachfrage.
00:25:05: Was kriegst du aus Kanzleien?
00:25:06: mit?
00:25:08: welchen Impact hat so ein Fightler tatsächlich schon
00:25:10: um es auf dem Punkt zu bringen das was in eurem Lehrbuch drinsteht was übrigens sehr gelungen ist?
00:25:16: also dass ist wunderbar auf einen Punkt gebracht in einem Buch gepackt was jemand wissen musste.
00:25:21: in einer Steuerberatung arbeitet und das ist genauso gemeint wie sage außer am stetigen geregel Das, was da drinsteht muss jemand wissen der in der Steuerberatung arbeitet.
00:25:32: Das heißt aus meiner Sicht muss jede jeder ein kleiner Fight sein.
00:25:38: Denn da sind Sachen drinnen Verfahrensrecht GOBD.
00:25:42: Inzwischen wimmelt es nur so vor digitalen Prozessen – in der Kanzlei, Organisation, in der Zusammenarbeit mit dem Finanzamt und bei den Mandanten.
00:25:52: die müssen GOB D konform sein!
00:25:55: Und wer das nach Hau nicht hat?
00:25:57: kann in einer Steuerkanzlei aus meiner Sicht nicht nachhaltig arbeiten.
00:26:02: Das ist also eine erweiterte Grundlage aufbauend, auf eine Berufsausbildung oder ein Bachelor oder was auch immer um in einer Kanzlei nachhaltige Arbeiten zu können.
00:26:12: Alles andere ist dann sozusagen Erweiterungspotenzial je nach Feittrolle.
00:26:15: und jetzt kommen wir zur harten Realität.
00:26:19: wie viele machen das in Deutschland pro Jahr ohne jetzt dazu sehr aus dem Neckestchen zu plaudern viel zu wenige?
00:26:26: Also ich bin im Prüfungsausschuss in Rheinland-Pfalz, im Nordbaden der die Kammern Rheinlands-Pfals Saarland und Nordbaden prüft.
00:26:34: Wir haben fünfzehn bis zwanzig Prüflinge im Jahr.
00:26:38: das ist deutlich zu wenig viel viel viel zu wenig.
00:26:42: Und da verschenken aus meiner Sicht ganz viele Kanzleienpotenzial aber auch ganz viele Menschen in der Steuerberatung arbeiten Denn mit so einer Weiterbildung Machen sie ihre Rolle in der Kanzlei viel, viel spannender und zukunftsfähiger.
00:26:57: Also zwischen dem wie es sein sollte und den wir es ist, ist noch ein richtig großer Spalt.
00:27:05: Das habe ich befürchtet!
00:27:08: Aber gut, ihr seht das ganze ja hier auch aus.
00:27:11: da wirklich motivierende Sicht.
00:27:12: also einen Anlass warum wer mit diesem Podcast an den Start gehen ist, dass wir ja wirklich ein bisschen die Werbetrommel rühren wollen.
00:27:19: Und die Werbetrommeln zum einen bei den Mitarbeitenden aber vor allem auch bei den Kanzlei-Inhabern, dass sie einfach den Wert sehen also es gibt eine Angebot und es gibt ne Möglichkeit dem Mitarbeitende wirklich den Weg zu ebnen sagen so hier das ist etwas das brauchen wir um gemeinsam voranzukommen.
00:27:36: Das ist für dich als Mitarbeiter gut aber auch für uns als Kanzlei ein wichtiger Bestandteil.
00:27:41: Aber wenn ich das jetzt bei dir richtig rausgehört habe dann ist es auch eigentlich so auch eigentlich nur so eine Übergangslösung sein sollte, denn wenn man jetzt mal diese ganzen berufsrechtlichen Themen aus dem Vorletzt.
00:27:51: Eigentlich müsste das doch Bestandteil einer jeden Ausbildung sein für Menschen wie in der Steuerkanzlei arbeiten?
00:27:58: Sei es als Steuerberater sei es als in der Sachbearbeitung oder was auch immer dann noch kommt.
00:28:04: Ja also das ist so ein bisschen die Frage.
00:28:07: Wenn wir uns einen Steuerberaterexamen mit reinpacken würden irgendwann überfrachte man das Ganze so bisschen.
00:28:14: Es ist etwas, was man glaube ich sich relativ einfach aneignen kann.
00:28:19: Also wenn mal jetzt mal das runterbricht und sagt naja wer sich damit beschäftigen möchte niedrig sich welle er kauft sich euer leerbuch überschaubares zweistelliges euro invest und schaut da einfach mal rein dann hat ja schon oder sie schon eine richtig gute grundlage.
00:28:36: und wenn dann jemand sagt auch dass interessiert mich ein bisschen mehr dann macht er noch einen fortbildungskurs bei einem der anbieter muss gar nicht in die Prüfung gehen, aber hat eine sehr gute Grundlage.
00:28:47: Und wer dacht ich will noch einen draufsetzen?
00:28:49: Wer macht dann wirklich auch die Fight-Prüfung bei einer der regionalen Kammern?
00:28:53: Ich glaube das lässt sich egal in welcher Rolle ob als Steuerfachangestellter oder als Steuerberater relativ einfach mitnehmen dieses Wissen und dieses Knowhow um dann eine gute Grundlager zu haben für alles weitere.
00:29:05: Aber das heißt ja auch nichts anderes dass wenn wir die Perspektive jetzt hier so einnehmen das neue Technologien beispielsweise in sehr kurzen Zügen auf uns zukommen, dass wir eben nicht nur Investitionen in Hardware und Software in der Kanzlei denken sondern eben auch von Expertise in den Menschen also IT-Expertise die du ja richtig beschreibst.
00:29:25: Und hier knüpft ihr eigentlich auch diese Fortbildung zur Fachassistentin zum Fachassistenten Digitalisierung im IT-Prozess heran weil es geht um zukunftsweisende Erweiterungen Es geht um Wegbereiter zu sein der Digitalisierung Es geht um eine aktivierende Rolle in der Digitalisierungsberatung, mit denen in der Prozessoptimierung einzunehmen.
00:29:47: Das ist ein wesentlicher Aspekt.
00:29:49: das heißt dass eben digitale Geschäfts- und Arbeitsprozesse in der Steuerberatungskanzlei und vor allem im Mandantenunternehmen bei Mandanten zu analysieren, zu standardisieren oder zu automatisieren sind.
00:30:02: Es geht ja auch um äußerst historische Aspekte die wir bereits besprochen haben.
00:30:07: es geht um Ne, Digitalisierungsstrategie oder Digitalstrategies bis zu den Arbeitsprozessen der Kanzlei mitarbeiten.
00:30:15: Darauf möchte ich auch noch einen Punkt lenken.
00:30:17: also klar wir brauchen Medienbruch freie Daten und Informationsaustausch zwischen allen Ebenen also Kanzlei, Mandant und Drittenfragen.
00:30:27: Was mich jetzt tatsächlich noch interessieren würde ist die Perspektive deines Sicht auf die Mandantinnen und Mandanten gerichtet.
00:30:35: Also klar es Die Erwartungshaltung der Mandanten wird sich wandeln oder hat sich bereits gewandelt.
00:30:42: Aber auch die Perspektive des Steuerberaters, das Versteuerberaterin an die Mandanten ändert sich ja auch und jetzt gibt es ja auch verschiedene Perspektiven mit Blick eben auf Digitalisierung, wie eben Digitalisierung im Alltag den Menschen verstanden wird.
00:30:56: Und jetzt würde ich tatsächlich den Ball an dich spielen wollen Matthias Welche Rolle du dem Steuerberat, der ja de facto ein Organ der Steuerrechtspflege ist wie sich das wandelt oder dieses Verständnis sich wandeln wird, wenn ich gegebenenfalls auch sagen muss mit bestimmten Mandantinnen und Mandanten kann ich zukünftig nicht zusammenarbeiten.
00:31:20: Wie bereite ich da mich vor beziehungsweise?
00:31:23: Wie ist das Verständnis insgesamt auch mit Blick eben auf deine Funktion in den Kammern und ja in der Bundessteuerbratakammer?
00:31:32: Das ist eine ganz schön umfassende Fragestellung!
00:31:35: Nein, also ich glaube das Organ der Steuerrechtspflege ist etwas ganz Schönes.
00:31:42: Davon können wir uns aber am Ende vom Tagdienst kaufen.
00:31:45: wenn wir unsere Tätigkeit darauf reduzieren dann ist das was uns oftmals vorgeworfen wird ihr seid ein verlängertes Finanzamt des das was dann irgendwie so fast zutreffend sein könnte.
00:31:58: dass wir diese quasi hoheitliche Aufgabe haben ist ganz schön nett und es ist auch wichtig dass wir damit eine seriöse Basis haben.
00:32:05: Aber die Frage ist doch, wie der straftägliche Natur wen wollen wir als Kanzlei überhaupt betreuen?
00:32:12: Die Frage müssen wir beantworten und wenn wir uns diese Frage beantwortet haben es dann die nächste Frage Welchen welche Bedürfnisse hat dieser Zielgruppe Und welchen Mehrwert können wir auf Basis dieser Bedürflisse diesen Mandanten verschaffen und darauf müssen wir eine Antwort finden.
00:32:30: Wenn die einzige Antwort ist das wir die Steuererklärungen frist gerecht und inhaltlich korrekt abgeben, ist das sicher nicht zu wenig.
00:32:38: Damit haben wir auf Dauer keine Darleinsberechtigung.
00:32:41: Wir müssen aus meiner Sicht sagen, wir rechtfertigen unser einzigartiges Vertrauensverhältnis was du eben vollkommen richtig genannt hast Raphael.
00:32:50: Das ist glaube ich für uns ein riesiger Wettbewerbsvorteil.
00:32:53: Wir haben in vielen Fällen dieses Vertrauungsverhältnisses.
00:32:56: Wir sind der erste Ansprechpartner unserer Mandanten.
00:32:59: Und was machen wir jetzt da draus?
00:33:01: Wir müssen einen nachhaltigen Mehrwert schaffen.
00:33:03: Das ist nur dann gegeben, wenn wir hochaktuelle aussagekräftige Zahlen für die Mandanten aufbereiten können und daraus auch Empfehlungen ableiten können – und mit Mandanten offener einheitlichen aktuellen Datenbasis arbeiten!
00:33:18: Und ganz ehrlich?
00:33:19: Wie oft ist das aktuell schon der
00:33:21: Fall?!
00:33:23: Ich lasse die Frage mal bewusst offen….
00:33:28: Ich sehe, dass wir unterstützen ja recht viele Kanzleien dabei so ein bisschen als verlängerte Werkbank.
00:33:33: Gleiches vorgelagert bei den Prozessen oder nachgelagern auch beim Thema Controlling.
00:33:38: und beim Controlling geht es ja um Prinzip Planzahlen.
00:33:41: Wie setzt man das eigentlich an?
00:33:42: Das ist eine total spannende Aufgabe wenn man quasi den Blick in die Zukunft mit der Erfassung, der IST-Information zusammenbringt.
00:33:49: Wie kriege ich Sinn einen richtig guten Soll-IST-Abgleich zu erzeugen?
00:33:52: Weil da bist du auf einmal in der Kontierungslogik.
00:33:55: Wo wird welcher Geschäftsvorfall eigentlich hingebucht damit dich auch den Planwert der richtigen IST Größe gegenüberstelle?
00:34:03: Ich fühle das so deshalb aus weil ich total davon überzeugt bin dass das eine super sinnvolle Aufgabe ist ne Beratungsaufgabe die ein Steuerberater oder Mitarbeiter aus Steuerkanzleien für ihre Mandanten eigentlich standardmäßig machen sollten.
00:34:17: Gerade in den Zeiten, in denen wir heute unterwegs sind wo wirklich sehr viel wirtschaftliche Unsicherheiten entstehen, wo wir ja auch viele Krisen und Sanierungsfälle und Insolvenzen gerade haben, wo gerade im Mittelstand der Steuerberater betriebswirtschaftlicher Berater sein
00:34:31: sollte.".
00:34:32: Und ich finde man liest auf ganz viel, kann es Leihweb-Seiten.
00:34:35: Wir sind dein Multidisziplinär wir gucken dreihundertsechzig Grad auf dem Mandanten und so.
00:34:40: aber was ist denn tatsächlich das was gemacht wird?
00:34:42: ne?
00:34:42: Es ist Deklarationsgeschäft so und eigentlich müsste mal ein bisschen kätzlerisch sagen ja Mensch liebe Branche dann lasst doch jetzt mal den Worten auch die Taten folgen und legt mal los.
00:34:54: Ich meine, ich kenne das noch aus meiner Zeit in der Kanzlei.
00:34:56: auch da haben wir schon prognostiziert dass das Automatisierungspotenzial in der Finanzbuchhaltung eigentlich dazu führen wird, dass das Honorar einfach drastisch zurückgehen wird.
00:35:07: So man muss da ja sagen also die Argumentation damals war weil die Annahme ist durch Automatisierung wird sozusagen der Wert der diesem Honorar beigemessen wird ne?
00:35:16: Der Leistung die ja auch dahinter steht einfach zurückgehen, weil wenn man weiß das ist hochgradig automatisiert.
00:35:22: Die Antwort wäre ja dass man dann weitere wertbringende Tätigkeiten einfach dem Mandanten anbietet relativ einfach aus einer strategischen Sicht.
00:35:30: aber trotzdem erlebe ich das immer noch heute und das ist glaube ich auch noch so, dass das Honorar in der Finanzbuchhaltung eigentlich gar nicht rückläufig ist sondern vielmehr da stehen ganz viele Mandanten vor der Tür und die wollen der Grund jetzt sich gerne irgendwie suchen Stolberater aber es gibt zu wenig Berater für zu viele Mandanden.
00:35:45: so ist zumindest meine Wahrnehmung.
00:35:47: Da muss ich sagen, da kann ich ja sogar auch Kanzlein verstehen.
00:35:50: Die sagen naja gut das klingt so bisschen wie die nächste Sau, die durchs Dorf gejagt wird und dass jetzt schon seit vielen Jahren genauso wie die GOGD Verfahrensdokumentation wo man eigentlich fachlich sachlich sagen muss naja eigentlich gibt es keinen Grund warum Steuerkanzleien ihren Mandanten nicht sagen ihr braucht sowas.
00:36:07: Diese Mütte von braucht man das oder nicht?
00:36:09: Das ist ja eigentlich ausdiskutiert aber trotzdem machen's einfach viele nicht.
00:36:13: Da frage ich mich immer.
00:36:14: also als Argument wird er meistens hingeführt wir haben keine Zeit dafür Weil wir müssen uns um die Grundsteuer kümmern.
00:36:20: Wir müssen uns im Corona-Hilfen kümmern und so.
00:36:23: Fair enough, da ist ja auch was dran.
00:36:24: also das muss ja auch wirklich gemacht werden Und die Themen sind prozessual glaube ich jetzt nicht einfach gelöst gewesen dass man wirklich nur auf den Knopf drückt und fertig.
00:36:32: Aber das ist doch ein Thema könnte man fast noch größer spannen und sagen naja da haben wir in Deutschland insgesamt so ein Problem wir müssen ins tun kommen und wirklich ins tun kommt.
00:36:42: Ich bin da wirklich... Also ich glaube, dass dieses ganze Thema so wichtig ist.
00:36:46: Aber es ist trotzdem so schwer das in die Umsetzung zu begleiten.
00:36:49: Hast du irgendwie den Trick siebzehn in der Tasche?
00:36:52: Den man den Leuten sagen muss.
00:36:53: So einfach kann's doch eigentlich sein!
00:36:55: Also Raphael, du, ich frieße mir da vollkommen aus dem Herzen.
00:37:01: Ich würde es mal ganz staatstragend sagen noch ein bisschen mehr als Organe der Steuerrechtsliege.
00:37:07: wir haben eine Verantwortung für den deutschen Mittelstand und Wenn wir unsere Unternehmen, die wir betreuen nicht an die Hand nehmen und dafür sorgen dass sie effiziente digitale automatisierte Prozesse bekommen dann werden wir auf Dauer in Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig sein.
00:37:25: Und da tragen wir als Steuerkanzlein aus meiner Perspektive und Wahrnehmung das werden viele ganz anders sehen eine Mitverantwortung.
00:37:33: Wir können uns nicht darauf ausruhen, dass viele gerade ein Steuerberater suchen für Standardleistungen gutes Geld bekommen.
00:37:42: Also es gönn ich jedem Gottes Willen, aber das kann's doch nicht sein und kann uns ja Anspruch sein.
00:37:47: Das muss auch jede Kanzlei für sich selber entscheiden.
00:37:49: Nur ich hab keinerlei Mitleid für eine Kanzlai Die dann sagt wir sind überlastet Wir verdienen kein Geld mehr Und Mandanten machen das selber mit neuen Software Tools.
00:37:59: Ja selbst schuld!
00:38:00: Also wie ist denn oft die Realität?
00:38:03: Da wird eine Buchhaltung erstellt, die wird dann zum zehnten des Folgefolgemonats übermittelt und da werden PDF-Dateien versendet.
00:38:11: Und dafür gibt es relativ viel Geld.
00:38:13: Mehrwert für den Mandanten?
00:38:15: Null!
00:38:16: Außer er hat seine fiskalische Wicht erfüllt und ne Umdrehtsteuer voranmeldungen korrekt und rechtzeitig abgegeben.
00:38:23: Ansonsten offene Posten machen sie mit einer Schattenbuchhaltung selber, die spannenderweise immer abweicht von der Buchhaltungen beim Steuerberater.
00:38:32: etwas zugespitzt formuliert.
00:38:33: Das kann es nicht sein und da sind wir nachher wieder beim Fight, denn was ist die Grundlage?
00:38:39: Wir brauchen funktionierende Prozesse in der Zusammenarbeit, die dafür sorgen dass wir eine aktuelle hochqualitative Datenbasis haben.
00:38:47: wenn wir diese Datenbasiss nicht haben ist alles was darauf aufbaut entschuldigen für die Ausflugsweise schrott Und viele wollen sich ja nicht herabbegeben auf die Untiesen des niederen Rechnungswesens.
00:39:02: Das ist für mich aber die Grundlage, wer im laufenden Rechnungwesen der Lohnbuchhaltung keine sauberen Prozesse und gute Arbeit hat.
00:39:10: Wer kann alles was darauf aufbaut nämlich vergessen?
00:39:12: Und auch jede Planung, dann wirst du mir zustimmen Raphael.
00:39:16: Wenn du keine saubere Datenbasis hast kannst du sie in Tonne knallen!
00:39:19: Es gab ein gutes Stichwort.
00:39:20: also es geht um... Daten, die erst mal vielleicht analog sind.
00:39:25: Die dann bestenfalls jetzt mal digital umgewandelt werden, digitalisiert werden, die dann quasi mit deren Inhalt in effizient gespeichert verarbeitet und auch geteilt werden wie du richtig sagst.
00:39:37: aber da beginnt ja erst die eigentliche Automatisierung und dann in der weiteren Folge da knüpft er die eigentlicher der eigentliche Einsatz von IT an, wo es wirklich um veränderte Geschäftsprozesse geht.
00:39:49: Also das eine ist schon ist de facto Standard und dann quasi klassische Prozesse mit aktuellen IT-System kombiniert werden, wo ich dann erst überlege jetzt habe ich Effizienzvorteile dem wirken strukturelle Ressortsknappheit sozusagen entgegen Und dann kann ich ja erstmal diese IT Systeme tatsächlich dafür nutzen de facto auch Zeit oder auch Ortsunabhängig tatsächlich in die Wertschöpfungsprozesse Einfluss zu nehmen.
00:40:19: Also es geht jetzt erst in dieser letzten Phase der digitalen Transformation, also in dieser sogenannten Innovationsphase kann man auch sagen darum geht's eigentlich darüber sprechen wir.
00:40:32: Es geht um neue Produkte in der Steuerberatung, es geht um eine Dienstleistungen die eben aus den digitalisierten, aus den automatisierten Prozessen so haben wir ja begonnen das Gespräch.
00:40:43: Aus der Prozesslandschaft heraus entwickelt werden und das muss sozusagen sicherlich auch im Verständnis der einzelnen ankommen tatsächlich.
00:40:55: Ja ich denke es geht um einen nachhaltigen Mehrwert für alle Beteiligten also für die Mitarbeiter in Kanzlein dass sie einen zukunftsfesten spannenden gut bezahlten Arbeitsplatz haben Für die Inhaberinnen und Inhabern von Kanzlei stressfrei ihre Kanzlei führen können auf gutem Niveau und für die Mandanten, dass sie wirklich qualitativ die hochwertige Dienstleistung an Geboten bekommen.
00:41:16: Und das muss das Ziel sein von jeder Art von Transformation.
00:41:19: Sonst ist es ein Selbstweg!
00:41:21: Absolut.
00:41:22: Ich glaube die große Herausforderung vor der wir doch eigentlich stehen in der Branche ist jetzt wirklich das Angebot was es über den Fight jetzt zumindest gibt.
00:41:30: darüber kann man streiten aber grundsätzlich ist es einen Angebot wo Menschen aus Steuerkanzleien wirklich lernen können Also in eine gute Grundlage bekommen können, um dieses Thema anzugehen.
00:41:40: Und wenn du sagst, dass da eigentlich dieses Angebot noch viel zu gering ist oder doch viel zu wenig in Anspruch genommen wird, dann muss man da wirklich irgendwie die Werbetrommel rühren.
00:41:49: und ich glaube, die Werbetrommeln muss vor allem bei den Kanzleienhabern gerührt werden weil das meistens der Impuls ist.
00:41:55: Dass jetzt Mitarbeiter von sich aus kommen, das ist das was man sich natürlich irgendwie wünscht.
00:41:59: aber ich glaube es muss einfach verstanden werden, dass es einen Lösungsansatz gibt.
00:42:04: Dann muss man natürlich gucken, welche Menschen sind dafür wie geeignet.
00:42:07: So wie ich dich jetzt verstanden habe Matthias muss ja eigentlich jeder Mensch nicht nur geeignets sein sondern jeder Mensch der in der Kanzlei arbeitet muss sich mit dem Themen ja beschäftigen wahrscheinlich mit unterschiedlichen Tiefen und auch mit unterschiedlich Schwerpunkten einfach so.
00:42:19: aber das ist ja klar es ist ja meistens immer so.
00:42:23: Ich glaube da muss die Branche wirklich jetzt aktiv werden weil es gibt jetzt Angebote Wie man sich das erforderliche Know-how aufbauen kann Und da muss man glaube ich wirklich jetzt aktiv auf den Weg begeben.
00:42:35: Und das ehrlich gesagt, weil ich meine das weißt du auch Matthias, da reden wir ja schon... Ich habe damit im Jahr zwei Tausend vierzehn angefangen.
00:42:41: wo wir eigentlich über die digitale Transformation gesprochen haben, wo wir die Auswirkungen schon vorher gesehen haben ist er dann mich so ein bisschen an das deutsche Rentensystem, wo auch jeder weiß dass es auf Dauer nicht funktionieren wird wenn wir nichts dran ändern und ich glaube das ist in diesem Bereich vielleicht ein bisschen weit hergeholt.
00:42:55: aber großen Ganzen da muss jetzt einfach mal eine Dynamik rein ne?
00:42:59: Denn so viel Stellschrauben wird irgendwie immer gedreht, aber eigentlich muss man ja sagen nicht an den richtigen.
00:43:05: Definitiv!
00:43:06: Zwei-tausendvierzten ist ein gutes Stichwort.
00:43:08: Seitdem haben wir bei uns in der Kanzlage die Digitalisierungsbeauftragte und wir waren zwei TausendVierzten noch ziemlich klein von der Kopfzahl.
00:43:16: Es besteht dringender Handlungsbedarf Und ich bekomme in vielen Gesprächen mit Kanzleien sind so eine Opferrolle.
00:43:23: Wir können ja nicht weil Corona-Hilfen und Grundsteuern hast du nicht gesehen?
00:43:27: Nein Jeder die Verantwortung für seine eigene Kanzlei jetzt Folger auszugeben und nicht so ein bisschen, sondern wirklich konsequent.
00:43:34: Und es muss jetzt was dringend passieren!
00:43:36: Das ist eigentlich schon fast bis zu spät.
00:43:40: Ich bekomme das in vielen Gesprächen mit meiner Rolle als fachlicher Leiter bei Knoll für den Fight.
00:43:46: Dann wird gefragt ja macht es den Sinn dass jemand den Fight macht?
00:43:51: Der Grund setzt sich eigentlich mit ganz wenigen Ausnahmen fast immer und wir haben Teilnehmende die dann sagen, ja wir würden gerne was umsetzen in der Kanzlei aber das wird blockiert.
00:44:02: Dann spielen die Chefs nicht mit und sorgen nicht dafür dass es wirklich auch konsequent umgesetzt wird.
00:44:07: oder Chefs rufen an und sagen Ja wir haben dann Angst, dass danach die Leute die Kanzlei wechseln wenn sie den Falt gemacht haben ganz ehrlich, dann haben die in der kanzlei ein ganz anderes Problem Wenn sie nicht attraktiv sind als Arbeitgeber.
00:44:22: Aber da ist so viel Handlungsbedarf.
00:44:26: Kanzleinmarketing, Arbeitgebermarketing.
00:44:29: Generell H-Einkanzleien – das ist ja Wahnsinn!
00:44:33: Wer sich mit dem Thema beschäftigt?
00:44:35: Der hat aus meiner Sicht den coolsten Job der Welt und auch einen extrem zukunftssicheren Job.
00:44:43: Er oder sie müssen es einfach nur tun.
00:44:45: Ob Kanzlerinhaber, Mitarbeiter, eine ganz Egal, einfach machen und dann ist das schon richtig genial.
00:44:51: aber nicht jammern sondern wirklich ins Tun kommen.
00:44:54: Dann gibt es ja allein auch jetzt mit eurem Podcast eine coole Idee, so viele Möglichkeiten die Impulse zu holen.
00:45:00: Einfacher geht's ja eigentlich gar nicht mehr aber einfach machen und ins Handel
00:45:03: kommen.".
00:45:04: Damit haben wir ein richtig schönes Schlusswort!
00:45:06: Vielen Dank!
00:45:06: Also ist Digitalisierung kein isoliertes Projekt sondern ein strategischer Transformationsprozess der in allen Ebenen hineinwirkt wo auch der Fight dann am Ende des Tages angesetzt ist?
00:45:18: Von meiner Seite aus vielen herzlichen Dank Matthias Für dieses spannende Gespräch.
00:45:23: Hat
00:45:23: Spaß gemacht, ganz herzlichen Dank!
00:45:24: Auch ich bedanke mich Matthias für deine Zeit und für deine wertvollen Impulse.
00:45:28: Und ja wie sagt man so schön bis bald wieder hier in diesem
00:45:32: Spiel.
00:45:32: Vielen Dank Tschüss zusammen.
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