#2 - Digitalisierung als Fortschrittsversprechen
Shownotes
In Folge 2 des FAIT-Clubs ist Viktor Rebant zu Gast – Geschäftsführer der Tech-Unit awicontaxDiCon GmbH & Co. KG und Mitautor des FAIT-Lehrbuchs. Im Fokus steht die Frage: Ist Digitalisierung in der Steuerberatung Fortschrittsversprechen oder strukturelle Notwendigkeit? Es geht um E-Rechnung, datengetriebene Prozesse, KI im Kanzleialltag und die Rolle des FAIT als Schnittstelle zwischen Recht, Technologie und Organisation. Klar wird: Software ist keine Strategie – Datenkompetenz schon.
Gast: Viktor Rebant https://www.linkedin.com/in/viktor-rebant/
FAIT-Club ist ein Podcast der Marke Kiehl des NWB Verlags. Unsere Website: https://www.kiehl.de/podcast/fait-club/ Kontakt: fait-club@kiehl.de Instagram: @nwbverlag Unseren Podcast "Ansteuern" findet ihr hier: https://www.nwb.de/audio/ansteuern
Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen zum Fight Club, dem Podcast für alle die Steuerberatung Digital Denken.
00:00:07: Mein Name ist Raphael Kammer und gemeinsam mit Professor Daniel Kälberer spreche ich hier über die Themen, die die Beratungsbranche gerade wirklich bewegen.
00:00:15: Wir sind die Herausgeber des Lehrbuches für den Fachassistenten Digitalisierung- und ITprozesse das im Februar twenty fünf in zweiter Auflage beim Kiel Verlag erschienen ist.
00:00:26: Im Film Fight Club suchen Menschen Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt.
00:00:30: Im Fight Club machen wir es genau anders herum.
00:00:33: Wir wollen Orientierung geben für eine Steuerberatung, die digitaler, effizienter und zukunftsfähiger wird.
00:00:40: Im Mittelpunkt stehen dabei die Future Skills – die Mitarbeitenden heute brauchen um Kanzleien aktiv in die digitale Zukunft zu führen.
00:00:47: Ergänzend dazu sprechen wir über zentrale Fragen der digitalen Transformation.
00:00:52: Ein besonderer Fokus in diesem Podcast liegt auf dem Fachassistenten Digitalisierung & IT-Prozesse, dem Fight!
00:00:58: Wie gelingt die optimale Vorbereitung auf die Prüfung und wie sieht der Alltag einer Fight-Absolventin oder eines Fight-Absolventen wirklich aus?
00:01:21: Wie wir bereits gehört haben, befindet sich die Steuerberatung in einem tiefgreifenden Wandel, sodass steuerliche Expertise allein nicht mehr ausreichend scheint.
00:01:30: Wiener braucht es neue Kompetenzprofile, die steuerliches Wissen mit Prozess und IT-Verständnis in Einkern bringen – und deshalb freut es mich umso mehr unseren heutigen Gas begrüßen zu dürfen, dass sie seit Jahren genau dort bewegt wo Steuerecht, Technologie.
00:01:47: Er ist nicht nur mit Autor unseres gemeinsamen Lehrbus zum Fahrassistenten Digitalisierung und IT-Prozesse, sondern er war auch lange Jahre Manager im Bereich der technologiegestützten Gestaltung stolcher Prozesse bei Ebno Stolz.
00:02:02: Und ist heute Geschäftsführer der Tech Unit der Abicontax Group.
00:02:07: Wenn man seinen Werdegang betrachtet, dann tritt ein Konstant deutlich zu Tage.
00:02:12: Denn Viktor Riband bewegt sich nicht in klassischen Deklarationsgeschäfte,
00:02:19: Strukturen.
00:02:20: Er arbeitet dort, wo Steuerecht auf IT
00:02:23: trifft,
00:02:24: die DOBD auf Prozessarchitektur treffen und wo Compliance nicht nur Normbefolgung sondern Organisationsdesign bedeutet.
00:02:35: Die steht eben im Einklang mit dem Fight der eins deshalb geschaffen wurde um digitale Geschäftsprozesse Datenflüsse und eben die stitztährenden Dreiecksverhältnisse Kanzlei Mandant Finanzverwaltung sichtbar zu machen.
00:02:49: Und darüber wollen wir heute sprechen, denn häufig liest man ja den Satz digital
00:02:55: ist alles
00:02:55: besser.
00:02:58: Und angesichts tiefgreifter regulatorischer wie auch gesellschaftlicher Veränderungen sowie ökonomische Implikationen fragt man sich aber ob alles wirklich automatisch besser wird oder jeder Prozess wirklich digital qualitativ überlegen ist.
00:03:13: und so kommt es direkt zum einer ersten Frage Ist Digitalisierung in der Steuerberatung ein Fortschrittsversprechen oder in Wahrheit eine strukturelle Notwendigkeit?
00:03:26: Ja, lieber Daniel.
00:03:27: Vielen Dank für diese schöne Frage!
00:03:30: Es freut mich sehr, dass ich heute hier dabei sein darf.
00:03:32: und die Frage, die du gleich zu Beginn gestellt hast, die letztlich auch gar nicht so einfach beantworten... Ich glaube was man sagen kann das die Digitalisierung oder auch die Transformation im Steuerbereich ist eine strukturale Notwendigkeit, die jetzt einfach gerade passiert getrieben durch die verschiedensten Faktoren aktuell, sei es jetzt wirtschaftlich oder auch rein regulatorisch.
00:03:53: Aber ich glaube wir müssen auch ganz realistisch sein und dieser Satz digital ist alles besser.
00:03:58: den sehe ich halt sehr kritisch weil du kannst durchaus Mandantenfälle haben wenn wir das mal in den Bereich der Buchhaltung schauen, die sich auf dem Papier dort hier schneller löse.
00:04:07: also wenn ich zum Beispiel irgendwelchen Programmen Ladezeiten habe oder ich auch vielleicht Programme in irgendeiner Art und Weise nicht ganz optimal nutze und dementsprechend ist digital meiner Meinung nach nicht alles besser.
00:04:20: Und was ich auch sehr spannend finde, ich weiß nicht wie es da euch beiden geht aber... Ich habe bestimmte Zeitschriften und Choro.
00:04:25: die hole ich mir ganz bewusst in Papier also als Print weil sie mir einfach Fokus geben.
00:04:31: Also wenn ich weiß das liegt jetzt auf meinem Schreibtisch und meine E-Mails sind zugeballert mein Handy ist mit allem möglichen zu geballert Dann gibt mir einfach dieses Stück Papier auf dem Tisch, Fokus am Abend zu sagen gut ich mache jetzt alles aus.
00:04:44: Ich gucke mir jetzt nur noch das hier an und deswegen bin ich da so ein großer Fan davon wenn man die Dinge einfach bisschen realistischer betrachtet und auch nicht so idealistisch und ich glaube ich weiß nicht wie es euch geht.
00:04:56: vielleicht frage an dich Raphael Wenn man in diesem Bereich anfängt dann denkt man schon so ein bisschen digital ist alles besser aber irgendwann bemerkt man eigentlich so diesen Punkt ah nee Analog war das doch irgendwie besser als früher.
00:05:10: Victor, das ist total spannend weil du hast mir jetzt die Frage, die ich dir jetzt genau in dem Kontakt stellen wollte einfach selber in den Mund gelegt.
00:05:16: Vielen Dank dafür!
00:05:17: Gerne!
00:05:18: Wir
00:05:18: kennen uns ja nun beide schon etwas länger und haben ja glaube ich beide unsere rebellischen Zeiten hinter uns kann man fast so sagen.
00:05:25: denn dass was du mich gerade fragst ist das was ich bei dir damals sehr deutlich festgestellt habe als wir uns kennengelernt haben nämlich dieses sehr ambitionierte Arbeiten hin in digitale Strukturen eben eigentlich mit dem Glauben daran, dass dadurch alles besser würde.
00:05:41: So das hast du glaube ich ja in den letzten Jahren für dich selbst bereinigt, was glaube ich richtig ist?
00:05:47: Das hast du nun gerade ja mit dem Beispiel, mit dem Fokus auf Papiermedien tatsächlich nochmal belegt.
00:05:55: Das unterschreiche ich total.
00:05:57: Ich glaube aber, dass diese Reise dahin, diese Journey total wichtig ist.
00:06:01: Weil es braucht zum einen natürlich diesen wirklich den Ambitionismus sozusagen wir müssen ran an das Thema und dazu gehört halt auch im Rahmen einer Transformation, dass man Sachen versucht und dass man auch mal ein bisschen radikaler an Dinge rangeht denn sonst kommt man nicht voran.
00:06:17: Und das Wichtige ist ja, da haben wir mittlerweile zu genüge gerade auch wenn man auf Deutschland guckt so dieses Ausfehlern lernen.
00:06:24: Die Frage ist, es ist ein Fehler wenn man versucht alles digital zu lösen.
00:06:28: Nein das ist es glaube ich nicht.
00:06:30: aber man muss sich darüber im Klaren sein dass man sich eigentlich die Ziele wirklich vor Augen legen muss.
00:06:35: also wenn wir oder vor Augen halten muss wenn wir sagen wir wollen effizienter werden dann heißt es eben nicht dass es dadurch zwangsläufig digital geschaltet sein muss.
00:06:43: wenn man aber langfristig denkt Und man unterstellt, dass alle Mitarbeitenden und alle Strukturen die man in Kanzleien beispielsweise aufbaut.
00:06:51: Wirklich wie so ein Zahnrad ineinandergreifen dann ist natürlich digital schon das was am meisten... ...die Abläufe einfach optimiert.
00:07:00: Genau genau und ich denke halt auch mal muss er immer so bisschen schauen von wo kommt man zu welcher Zeit war man wirklich aktiv?
00:07:06: Das sind auch zwei Faktoren weil heutzutage glaube jetzt die Generation die jetzt in den Beruf kommt Die denken mal ganz anders als wir und ich glaube die werden sogar noch etwas radikaler sein, weil sie halt sehr eidriffen denken.
00:07:20: Ich glaube auch dass das ein Zyklen sind auch notwendig damit die Generationen untereinander sich so bisschen austarieren können.
00:07:27: ja also ich sehe es als absolut notwendig und ich begrüße das hat auch sehr wenn es genau diese Menschen gibt die sagen lasst uns das doch mal einfach ausprobieren lass das doch machen.
00:07:36: aber jede Technologie die benutzen ist wertlos.
00:07:38: wenn der Mensch der sie nutzen soll nicht versteht oder nicht anwenden kann dann erzeug ich genau das Gegenteil.
00:07:43: Und das ist halt dieses schöne Change Management, dass es eigentlich... und das ist so eines meiner größten Learnings eigentlich der letzten Jahre, dass obwohl es diese technischen Themen sind, ist das ein super menschliches Thema weil wir kommen da also Menschen müssen ihre Arbeitsweisen ändern.
00:07:59: Jeder isst da unterschiedlich, der eine kann sofort anpassen, der andere nicht, ne?
00:08:02: So!
00:08:04: Ich kann euch ganz offen sagen, mein größtes Digitalisierungprojekt was ich nicht hinbekommen habe sind meine Eltern So, und das ist einfach so ja.
00:08:14: Ich habe alles probiert, alles mögliche, analog digital.
00:08:16: es funktioniert nicht und da muss man auch wirklich realistisch sein und sagen okay funktioniert in dem Fall einfach nicht und das kann ich auch in diversen Projekten haben Ja?
00:08:25: Und ich finde auch gerade sowas Steuerkanzlein angeht Das ist ja auch einfach eine strategische Entscheidung.
00:08:31: wenn ich nicht mehr lange muss vielleicht fünf Jahre noch bis zum Ruhestand um meine Mandanten sind so wie ich und meine Mitarbeiter sind so wehich und dass passt alles.
00:08:40: Ja, dann bleibst du.
00:08:42: Aber wenn ich jetzt jung bin und ich muss noch vierzig-fünfzig Jahre vielleicht, ja... Da muss ich halt anders denken weil die Welt sich halt einfach ändert.
00:08:50: Und deswegen ist das andere nicht schlecht und das andere besser.
00:08:53: Sondern es ist einfach das andere hat mehr Zukunft und das Andere braucht halt nur noch fünf Jahre Zukunft und dann ist halt auch okay.
00:08:59: Und ich glaube dass es so eigentlich so das größte Learning was ich in den letzten vierzehn Jahren so hatte.
00:09:04: Das ist ein gutes Stichwort wenn man das so aufgreift.
00:09:09: Künstliche Intelligenz haben wir gerade gehört.
00:09:11: Zyklen, Effizienter werden lang fürs Perspektive.
00:09:15: Das heißt ja auch nichts anderes, die sprechen über Schnittstellen eigentlich permanent.
00:09:20: Kann Sli-Perspektive oder IT und Steuerrecht?
00:09:24: Das ist aber kein technischer Raumjahr dessen.
00:09:27: Regulierter ist vielleicht auch ein haftungssensibler Raum.
00:09:30: Ist es verfahrensrechtlich strukturiert am Ende des Tages Und du hast jetzt tatsächlich viele Dinge angesprochen warum diese Schnittstelle so anspruchsvoll ist so relevant, aber am Ende des Tages ist.
00:09:43: Und gerade darin wird ja ersichtlich auf welche Weise sagen wir mal die Normativität des Steuers jetzt auf die Dynamik der Theologie trifft und der Feid jetzt um auf den Feid zurückzukommen tatsächlich wurde ja geschaffen um eben diese Stittstelle zu beleuchten hat dass ich eine organisatorische Betrachtung habe.
00:10:04: es geht um digitale Prozesse Es geht um Datenflüsse Es geht mithin um GOPD-Konformität.
00:10:10: Und jetzt mit Blickrichtung auf den Fight, was heißt es?
00:10:17: oder warum wird eben nun so dieses Technologie gestützt?
00:10:19: Sie wissen diese Gestaltung von steuerlichen Prozessen zu einer Kernkompetenz von der Kanzlei werden.
00:10:25: Oder ist das vielleicht sogar schon?
00:10:29: Ich mach's mal an einem Beispiel ganz einfach die E-Richtung ist eines der Gründe, warum einfach jede Kanzlei sich eigentlich von dem klassischen Belegdenken trennen muss sondern hinzu den Daten gehen muss weil Vielleicht ganz kurz für alle.
00:10:43: Was ist die E-Rechnung?
00:10:45: Alle Rechnungen, die jetzt in Deutschland perspektivisch verschickt werden in den nächsten Jahren müssen eine gewisse Form erfüllen also eine technische Form.
00:10:54: Das ist unter anderem ein XML-Datensatz und diese gesamte Struktur, die ist standardisiert bedeutet das Feld des Rechnungsempfängers ist klar definiert.
00:11:04: Die Form oder der Punkt wo die Leistungsbeschreibung ist, ist klar.
00:11:11: Wir sind dadurch in der Lage, sehr viele Daten massenweise zu verarbeiten.
00:11:16: Das war davor so nicht möglich ne?
00:11:18: Ich hatte immer einen Menschen, der diesen Beleg sich angesehen hat ihn dann quasi klassifiziert, hat ihn kontrolliert, hat den dann verbucht.
00:11:26: und jetzt durch die E-Rechnung in Kombination mit AI um ganz vielen anderen Technologien sind wir jetzt möglich auf einmal eine Vielzahl von Rechnungen massenweite zu verbuchen.
00:11:36: das heißt Der Mensch, der halt davon auch die Steuerkanzlei dir zum Beispiel im Bereich Buchhaltung tätig ist.
00:11:41: Die braucht jetzt andere Kompetenzen.
00:11:43: Sie brauchen halt ein Datenverständnis dafür und auf der anderen Seite brauchst du natürlich auch weiterhin das rechtliche Verständnis dafür.
00:11:50: Also wann es jetzt eine Rechnung ordnungsgemäß in Zukunft ergibt sich aus Recht und aus Technologie?
00:11:57: Und das sehen wir an ganz vielen anderen Themen.
00:11:59: halt.
00:11:59: auch wenn wir zum Beispiel in den Bereich der Kassensysteme gehen da haben wir super viel Standardisierung Und auch da, wenn ich als Berater diese Mandanten beraten möchte muss sich Daten getrieben denken.
00:12:10: Weil so ein Kassenbond ist das vollkommen egal geworden.
00:12:13: Weil alles was wir haben die ganzen Belege sind ja nur ein Produkt eines Datenflusses mehr oder nicht.
00:12:19: und wenn ich alles begreifen möchte oder wenn ich halt sehr effizient arbeiten möchte dann muss ich Datengetrieben denken.
00:12:26: und das wird jetzt immer wichtiger und AI oder KI jetzt verstärkt sogar umso mehr Weil wir jetzt zum Beispiel sehen, wir nutzen das im Bereich der Buchhaltung spezielle KI-Tools und wir bemerken tatsächlich je nach Fall dass wir dreißig bis fünfzig Prozent Arbeitszeit einsparen.
00:12:46: Und dadurch ändert sich auch die Rolle des Sachbearbeiters weil er jetzt mehr prüfen muss.
00:12:50: also er muss risikobasierter denken um zu schauen ok wo könnte denn jetzt die KI einen Fehler gemacht haben?
00:12:57: Wenn wir erstmal weg von der Kanzlei gehen und jetzt mal hin zur Betriebsprüfung.
00:13:01: Auch die haben das Problem, dass sie sehr wenig Personal haben.
00:13:05: Der Gesetzgeber fängt jetzt an standardisierte Exportformate vorzugeben, die technisch und inhaltlich jetzt standardisiert sind damit die Finanzverwaltung massenweise prüfen kann und auch die Prüfen Daten basiert.
00:13:18: Es wird jetzt in Zukunft ein leichtes sein für einen Prüfer Dass er einfach Zehntausend E-Rechnungen prüfern kann weil der das einfach in seinen Tool kippt in Kombination mit KI.
00:13:28: Und die holte sich dann genau die Fälle raus wo er sagt wo sie sagt, okay da ist jetzt ein Thema.
00:13:33: Dieses so.
00:13:34: ich mache es mal eine Stichprobe und ziehe jetzt mal irgendein Blick und gucke was da passiert.
00:13:38: die Zeiten diesen vorbei.
00:13:41: Daniel hat ja gerade das Thema Schnittstellen aufgeworfen und ich glaube wenn wir alle über Schnittstellen nachdenken sind wir sehr schnell auf einer technischen Ebene.
00:13:48: Wo wir sagen wie spricht Programm A mit Programm B?
00:13:51: Wie können die Daten übergeben werden?
00:13:53: Wir werden Medien bestenfalls bruchfrei über gesamte Systemketten ausgetauscht.
00:13:59: Ich würde gern mal von dir wissen, Victor.
00:14:01: Wie du einen Mitarbeiter oder einen Mitarbeitenden einer Kanzlei als Schnittstelle einordnen würdest?
00:14:08: Weil das ist glaube ich so die Qualifikation eines Feids der ja im Prinzip im Rahmen seiner Ausbildung vieles einfach lernt was jetzt nicht in dem ganz klassischen Steuerrecht so originär verbucht ist.
00:14:20: Was man, glaube ich auch heute in der Ausbildung zu einem Steuerfach angestellten oder einem Steuerfachangestellte auch nicht unbedingt zu lernen Diese Fähigkeiten, diese Kompetenzen.
00:14:30: Vielleicht schaffen wir das zusammen.
00:14:32: zu sagen, welche Schnittstellen relevant hat eigentlich ein Fightler im Ablauf von Kanzleien und im Hinblick auf die Zusammenarbeit einer Kanzlei zu einem Mandanten?
00:14:44: Ja also ich würde tatsächlich den Steuerfachen stellen oder auch den Fight wie auch immer eher so als Middleware betrachten.
00:14:51: Das heißt der dockt sich quasi an ganz viele Systeme an sei es jetzt Systemmandant, System Finanzamt wie auch Immer ja Und der muss dann in der Lage sein, diese ganzen verschiedenen Personen vor Systeme eigentlich zu händeln.
00:15:06: Also deswegen würde ich das ja so als Middleware definieren, der sich halt die Daten zieht aus allen relevanten Vorsystemen um dann halt diese Daten zu verarbeiten und sie in diese Bahn zu lenken wie sie dann quasi ankommen müssen.
00:15:20: Das muss gar nicht nur immer fürs Finanzamt sein.
00:15:22: auch das Unternehmen selbst kann sagen wir brauchen jetzt bestimmte Reports mit denen und den Anforderungen Und auch da wieder diese Denke.
00:15:30: Ich brauche verschiedene Töpfe, die docke ich an... ...muss sie dann halt transformieren umwandeln in eine Form bringen und dann müssen diese Daten quasi ihr Ziel erfüllen.
00:15:41: Die ist ungemein wichtig.
00:15:43: also das ist auch ganz offen gesagt, dass es auch nicht leicht.
00:15:46: Also für viele ist das halt auch sehr schwer und ich glaube auch ganz ehrlich, dass auch nicht alle das halt können werden.
00:15:55: Jeder hat glaube ich so ein bisschen seinen ... seinen Punkt wo er halt sehr, sehr gut ist.
00:16:00: Und da ist es glaube ich auch sehr wichtig zu verstehen... ... wohin bin ich gut?
00:16:03: Was kann ich gut und was kann ich halt nicht so gut?
00:16:05: Also ich bin zum Beispiel super schlechteren,... ... immer wieder Dinge nach gleichem Muster abzuarbeiten.
00:16:10: Das kann ich einfach nicht!
00:16:11: Ich werde beim dritten Mal einfach ungeduldig und schlecht.
00:16:14: Aber gib mir irgendeinen Feld was zu technisch ist.
00:16:16: mit Steuerrecht.
00:16:17: Ich arbeite mich in alles ein habe ich voll viel Spaß dran.
00:16:20: So das heißt aber nicht dass jetzt meine Tätigkeit höher wertiger ist als die der anderen Person weil wir brauchen halt auch Personen ... die gewisse Dinge mit gleicher Qualität immer wieder abarbeiten können.
00:16:32: Und dementsprechend wäre ich auch so als klassischer Steuerberater, super schlechterin.
00:16:37: Weil das ist einfach nicht meine Natur und dementsprechen brauchen wir halt einfach beide Pole... ...und die müssen sich halt quasi gegenseitig supporten,... ...und dementsperechend sage ich mal würde ich den einfach mal so als Middleware
00:16:51: definieren.".
00:16:53: Sehr schön, da würde ich gerne noch einmal anschließen.
00:16:55: Den Fight als Middleware.
00:16:56: das finde ich eigentlich eine ganz schöne Einordnung.
00:17:01: Du hast ja nun auch schon in einigen Kanzleien gearbeitet zusammen mit Kolleginnen und Kollegen die eher im Bereich der Sachbearbeitung unterwegs waren aber natürlich auch mit Berufsträgerinnen und Berufsträgern.
00:17:13: So nach meinem Verständnis und die Erfahrung die ich so gesammelt habe ist das Thema Digitalisierung halt schon etwas was für den einen oder anderen Berufsträter ja auch eine Herausforderung ist, also weil eben viele die halt in der Steuerberatung sehr aktiv sind.
00:17:27: Die haben natürlich ihre Expertise im Steuerrecht und in den ganzen wirklich steuerrelevanten oder gesetzes basierten Vorgängen.
00:17:37: aber die Arbeit mit Technologie, die nach unserem Verständnis natürlich immer relevanter wird um auch Effizienzen zu heben Ist auch sehr wichtig.
00:17:47: Wie schätzt du das ein wenn jetzt ein Feitler in einer Kanzlei aktiv ist und im Prinzip ein durchaus höheres Wissen vielleicht, dem Umgang mit technologischen Systemen.
00:17:57: Und Datenflüssen hat als einen Brustträger.
00:18:02: Kann das funktionieren oder laufen wir da eigentlich so ein Konfliktfeld rein?
00:18:05: Wo ein Bruststräger sagt ne, eigentlich möchte ich selber auch Herr der Systeme und Herr der Datenflüsse sein und ich glaube dass nicht so oder ich stehe da nicht so hinter.
00:18:13: oder was wirst du aus deiner Erfahrung dazu sagen?
00:18:17: Das ist eine super spannende Frage weil Ich glaube, dass das einfach eine kulturelle Frage ist.
00:18:22: Also wenn ich als Steuerberater der Meinung bin, dass ich muss immer das höchste Wissen haben von allen in allen Bereichen... ...der wird in den nächsten fünf Jahren verlieren.
00:18:31: Das funktioniert gar nicht!
00:18:33: Sondern wenn ich solche Personen habe bei mir also jetzt einen Fight oder jemand der halt so Technologie getrieben oder auch gerne verrückt ist vielleicht ja?
00:18:41: So, ich würde die machen lassen.
00:18:43: Aber man kann ja einen Rahmen definieren gemeinsam.
00:18:46: Welche Projekte gehen wir an?
00:18:47: Wie gehen wir das an, ja.
00:18:49: Aber man muss sich halt lösen heutzutage auch als Führungspersonen dass man immer alles vielleicht auch verstehen kann.
00:18:55: ich muss nur die Risiken verstehen vielleicht also oder auch schauen okay ist das betriebswirtschaftlich gerade sinnvoll oder hängen wir damit auch ein paar Leute ab?
00:19:06: aber Man sollte jetzt nicht diese Person stoppen weil wenn diese Personen nicht wirken können Die werden irgendwann die Kanzleien verlassen.
00:19:13: Ja, weil die sind durstig.
00:19:14: Die wollen mehr, weil sie halt einfach anders denken.
00:19:17: so ein bisschen ja?
00:19:17: Sie denken halt mehr systematisch.
00:19:20: Sie denken in Abhängigkeiten und sie müssen weiterkommen.
00:19:23: Weil wenn sie nicht weiter kommen, dann fühlt sich das für die quasi wie Stillstand an.
00:19:27: Und das war auch das was mich eigentlich sehr viel in meiner gesamten Laufwand eigentlich getrieben hat.
00:19:32: Das war dieses So.
00:19:33: Ich will weitermachen!
00:19:34: Ja und teilweise war es auch so dass dann spezialisierte Fachabteilungen mir gesagt haben ja das geht nicht.
00:19:39: und dann habe ich allein bewiesen, dass es geht.
00:19:41: So und das ist halt etwas Diese intrinsische Motivation, wenn ich die bei Mitarbeitern sehe und finde.
00:19:48: Da sollte sie mir zur Nutze machen und sie einfach wirken lassen.
00:19:51: Und das ist kein... Also da sollte Ego keinen Raum haben!
00:19:54: Ich glaube und dass es halt auch sehr ein spannender Punkt und das ärgert mich halt auch, dass viele das immer so stark trennen.
00:20:01: also viele definieren zum Beispiel so Text-Technologie, dass sich jetzt anfange eben Steuerbereich mit Programm zu spielen habe ich nie verstanden.
00:20:08: für mich ist Text-technology diese technologische Dimensionen, die wir ins Steuerrecht bekommen.
00:20:13: Und das ist ein rechtliches Thema.
00:20:15: Software oder Technologie ist sehr viel Werkzeug einfach nur damit ich dann diese Themen bespielen kann.
00:20:20: ja aber für mich ist Text-Technologie eigentlich ein sehr rechtliches thema.
00:20:25: und dass es in der Breite noch gar nicht angekommen und das fand ich super spannend weil... Ich war schon auf diversen so internen Veranstaltungen immer und wenn ich gewusst habe, dass in meinen Bereichen gab es so rechtliche Updates ... der neue Verordnung oder irgendwelche Updates, ja.
00:20:43: Dann gab es auf den also im internen Knowledge Management dazu keine Info.
00:20:48: Nichts als ob das nicht gab weil und das ist ganz komisch sobald da Steuerrecht sehr technologisch wird steigen manche Berater aus... Weil sie einfach damit nichts anfangen können.
00:20:59: warum?
00:21:00: Das wird nirgendwo gelehrt.
00:21:01: ich meine wir drei hier dass alles selbst angeeignet weil es gibt so wenig Quellen eigentlich wo man dann halt wirklich auch mal so Praxiserfahrung ziehen kann, weil der klassische Steuerberater in diesen technologischen Themen einfach nicht ausgebildet wird.
00:21:17: Und gehört das jetzt die steuerliche Ausbildung?
00:21:20: Darüber können wir streiten denke ich jetzt eher nicht.
00:21:23: aber es kann durchaus sinnvoll sein sowas wie FALT auch für den Steuerberator als quasi Fachberater mit quasi rauszubringen.
00:21:29: Weil diese Themen man kommt nicht mehr dran vorbei allein die E-Rechnungen.
00:21:33: Es geht bei der E- Rechnung im Kern gar nicht darum dass sich eine E-Richtung verschicke sondern es geht nur um den Vorsteuerabzug, der dann irgendwann weg ist.
00:21:40: Wenn ich nicht E-Rechnungen ordnungsgemäß verarbeiten kann und ich glaube da werden in zwei Jahren noch viele Kanzleien sehr wach werden weil sie vielleicht mit ihren eigenen E-Richtungproblemen bekommen werden.
00:21:53: also dementsprechend ja ein sehr großes Thema.
00:21:56: aber jetzt mal so ganz kurz angerissen.
00:22:01: du sprichst ja gerade über Rollenverständnisse.
00:22:04: die haben vielleicht einen Fachberater für Digitalisierung und IT-Prozess.
00:22:11: jetzt im Raum stehen tatsächlich.
00:22:14: Gleichzeitig haben wir das Steuerrecht in einem permanenten Wandel begriffen, also eine Reform in Permanenz.
00:22:20: ist es sozusagen der Fight oder auch vielleicht die Weiterentwicklung eines Fachberatels deingehend dann die Antwort einer institutionellisierte Antwort auf diese wachsende Komplexität?
00:22:31: Oder wie würdest du das jetzt verstehen?
00:22:33: Also wo wirkt sich diese Rolle dann tatsächlich aus?
00:22:35: weil wir haben jetzt gesprochen über einzelne Tools, die am Ende des Tages in eine komplette Organisationsarchitektur verändern.
00:22:45: Wir haben regulatorische Verdichtungen, wir haben datengetriebene Finanzverwaltungen, Betriebsprüfung wurde von dir angesprochen und wir haben glaubbasierte Systemlandschaften bis hin zu der KI-gestützten Automatisierung mit Blick eben auch auf Buchhaltung und die Rechnung mithin.
00:23:05: mehr Erwartungen auch an Transparenz und eine Nachvollziehbarkeit von Prozessen und Architekturen.
00:23:13: Also ist es dann der Fight, sozusagen die Antwort auf diese Komplexität.
00:23:18: oder wie sollte dieses Selbstverständnis eines Fights aussehen am Ende des Tages?
00:23:26: Ja ich habe mir tatsächlich darüber auch viele Gedanken gemacht und ich würde es vielleicht mal anhand meiner eigenen Geschichte verdeutlichen.
00:23:33: wenn man in diesen Bereichen anfängt dann bist du wie so ein Virus innerhalb der Kanzlei, weil du bist der eigentlich auf den niemand Bock hat.
00:23:42: Weil du bist immer der, der so Veränderungen bringt ja, der So Ideen hat und eigentlich wollen alle das eigentlich gar nicht sondern die wollen so bisschen Ruhe haben, weil wir immer schon alle genug zu tun.
00:23:48: Das kann ich auch voll verstehen so ne?
00:23:50: Es ist auch okay aber der Fight ist für mich eine ein politisches Werkzeug um auch Identität zu schaffen.
00:23:59: also wenn wir jetzt diese Person haben in diesen Bereichen arbeiten an dieser Schnittstelle Dann hilft der Fight mir, Identität zu schaffen und auch einen Karriereweg zu öffnen.
00:24:08: Ja?
00:24:09: Dass ich mich zuordnen kann!
00:24:10: Ich erschaffe so eine Art Community eigentlich... ...und ist ein ausgebildeter Fight jetzt in der Lage alles zu
00:24:18: bearbeiten?!
00:24:19: Nein!
00:24:19: Ist es nicht!
00:24:21: Musse aber auch gar nicht!
00:24:22: Also so wie auch ein frischer Steuerberater wenn er seinen Schein hat, nicht alles beraten kann sondern man braucht Erfahrung.
00:24:29: Dadurch bildet sich dann richtige Expertise.
00:24:32: die kannst du dir nicht kaufen.
00:24:33: Das ist Lebenszeit, die du da quasi dann investieren musst.
00:24:38: Und ich glaube deswegen ist der Fyte rein vom Instrument her ein Werkzeug einfach um auch diese Herausforderung quasi dann herzuwerden.
00:24:48: aber man darf jetzt nicht das Thema nur auf den Fythe auslagern ja sondern das ist eine ein Thema was sich in der Organisation und auch strategisch einfach einbringen muss.
00:24:59: es muss eine Richtung geben so Und da kann ein Fight einfach wie gesagt die Person sein, die das mitorchestriert.
00:25:06: Aber sonst ist Digitalisierung oder auch Transformation in meinen Augen eher eine Führungssache.
00:25:14: Es ist halt einfach die Aufgabe des Inhabers.
00:25:17: der Inhaberin damit sie auch die Weichen stellen kann und was ganz wichtig ist wenn man mit diesem Team anfängt.
00:25:23: Software ist keine Strategie!
00:25:25: Also nur weil ich das mir eine Software hole, habe ich jetzt hier nicht eine Digital Strategie.
00:25:30: Sondern die Frage ist halt immer welches Problem möchte ich lösen und wie löse ich das dann?
00:25:35: Und wir glauben immer dass es immer so groß sind.
00:25:37: aber manchmal ist das was wie okay.
00:25:39: haben wir vernünftigen Onboarding Prozess fragen wir alle Vorsysteme ab Haben wir ein Offboarding Prozesse?
00:25:46: also haben wir Standardisierungen bei uns ja Oder wie sieht das überhaupt mit den Stammdaten aus?
00:25:51: Das sind so Kleinigkeiten, aber die haben so eine große Wirkung.
00:25:53: Weil jetzt im Zeitalter... Jetzt auch wo das Thema Datif Cloud kommt und
00:25:57: Co.,
00:25:58: ja man muss jetzt schon anfangen damit weil sonst wird man überrollt.
00:26:02: Das funktioniert sonst nicht, ja Und dementsprechend sind es eher so diese kleinen Dinge wo man anfangen kann.
00:26:08: Wo man einfach mal anfangen muss okay wäre es verantwortlich Man muss dafür auch Kapazitäten freistellen dann wiederum innerhalb der Kanzlei Um.
00:26:15: eine Sache ist mir auch wichtig Das hatte ich halt immer.
00:26:19: Man kann nicht beides parallel machen.
00:26:22: Victor, ich wollte kurz ein Gedanken dazu auch reinwerfen weil du hast ja aus deiner Perspektive und auch aus deiler Wahrnehmung glaube ich auch von dir selbst aber so habe auch ich dich wahrgenommen und so würde auch mich einordnen in Kanzleien eher so eine Rolle reingenommen wo man so bisschen Staub aufgewirbelt hat.
00:26:36: Also man fängt an das Thema der Transformation anzugehen und dann durch Veränderungsdruck den man halt auch sieht, wird ein bisschen Unruhe in so eine Organisation getragen.
00:26:47: Das ist glaube ich im Rahmen von Transformationsprozessen durchaus gängig und üblich.
00:26:50: Wenn ich jetzt aber mal mir die Mitarbeitenden in Kanzleien angucke Die gegebenenfalls sich entscheiden Eine Ausbildung zum Fight zu machen als Zusatzqualifikation Da würde ich jetzt glaube nicht unbedingt jedem attestieren dass das genau das gleiche Mindset ist.
00:27:06: Sondern wir haben wahrscheinlich Mitarbeiter die im Bereich der Finanzbuchhaltung vielleicht auch schon bisschen Controlling organisiert aufgestellt sind, sagen jetzt möchte ich oder die Inhaber der Kanzlei wollen vielleicht das dadurch entsprechende Kompetenz aufgebaut wird.
00:27:19: Darfst du wirklich dass das dann auch immer mit Blick auf die Persönlichkeit der Person so eine Auswirkung hat, dass man dann auch anfängt aktiv diese Sachen zu gestalten?
00:27:28: Oder kann es nicht auch sein, dass Menschen die vielleicht sogar eher ein bisschen introvertiert sind trotzdem diese Qualifikation sich aneignen und auch dann Mehrwerte in den Kanzleien bringen weil sie zum Beispiel mit Blick digitale Ordnungsgemäßheit oder ähnliches einfach ein besseres Know-how aufbauen und so das gesamte Know-How gerüst in der Kanzlei stärken.
00:27:47: Also auf den Punkt gebracht, glaubst du wirklich muss der Fight immer derjenige sein, der quasi die Fahne hochhält und vorangeht was die Transformation angeht?
00:27:56: Oder ist es auch eine Rolle, die er einnehmen kann wo er quasi im Gerüst der Kenzlei einfach sehr strukturiert ganz bestimmte Themen weiterentwickelt weil gegebenenfalls auch diese Akribie für dieses ich mache auch wiederkehrende Sachen sehr gründlich Ja auch eine hohe Relevanz hat für eine Kanzlei, damit sie sich technologisch richtig entwickeln kann.
00:28:14: Genau also das schließt sich auf keinen Fall aus ja.
00:28:16: Also ich denke es gibt genau beide Rollen.
00:28:19: Beide Rollen sind auch wichtig.
00:28:20: und was aber glaube ich sehr physisch ist nochmal zu betonen man darf jetzt nicht die Digitastrategie oder diese Transformation nur auf den Schultern des Fais quasi auslagern weil auch das wird nicht gehen.
00:28:30: Aber ansonsten ist Gebäude quasi naturelle alles hat sein Für-und wieder und wir brauchen einfach genau diese beiden Pole.
00:28:37: Genau das brauchen wir, also wir brauchen die die bisschen ich sag's mal unruhe machen die so ein bisschen vielleicht ärgern ja.
00:28:43: Und auf der anderen Seite brauchen wir die bisschen ruhiger sind und das tariert sich dann halt wieder aus weil wenn alle so unruhig wären sage ich mal dass ist auch nicht gut.
00:28:51: Also du brauchst einfach immer diese Kombination aus bei dem Weil.
00:28:56: Ich glaube das ist halt so auch jetzt wie es euch beiden da geht.
00:29:00: aber Die Zeiten sind aktuell gerade so dynamisch, grade durch AI wie viele Schlagzeilen immer wieder hört und hört.
00:29:06: Und wenn man nicht im Technologiebereich tief verankert ist dann glaube ich hätte mal sehr viel Unruhe gerade weil du weißt gerade gar nichts sowas zu eigentlich machen sollst.
00:29:17: Da muss man halt auch vor diesen Hypes aufpassen und wie gesagt vielleicht ein paar Fehler machen.
00:29:23: aber wichtig ist halt dass man jetzt nicht sagt oder jemanden kategorisch ausschließt nur weil er vielleicht dieses naturell nicht hat.
00:29:31: Genau, mir ist es auch wichtig an der Stelle noch einmal zu betonen dass zumindest unsere Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kanzleien heute auch immer mehr darin begründet ist das die Kanzlei schon die Ernsthaftigkeit der aktuellen Lage erkennen.
00:29:46: Also das Thema DOBD beispielsweise was ja schon ein Ordnungsrahmen ist der eher so in diesem Bereich der Compliance verortet wird was das Wissen zumindest angeht
00:29:56: aber
00:29:57: Auswirkungen und die Relevanz tatsächlich in den echten Prozessen sehr technisch ist.
00:30:03: Und da ist so mit unserer Erfahrung das ganze, dass das stumfe Schwert der Verfahrensdokumentation was ja schon seit zweitausendfünfzehn irgendwie so ein bisschen hochgehalten wird.
00:30:11: So langsam ist es halt scharf und kommt in den Betriebsprüfung an und wir merken weil das auch eines unserer Themen ist Das kann sein dadurch Aussagen Mensch Wir sind eigentlich noch gar nicht richtig handlungsfähig.
00:30:22: Wir müssen uns da jetzt irgendwie bewegen Nicht Weil wir wollen Das glaube ich ist zumindest unsere Wahrnehmung.
00:30:28: Es ist immer noch nicht so, dass das als sehr attraktives Dienstleistungsfeld angesehen wird aber weil dieser Mussansatz einfach immer mehr kommt und es ist aus dem Druck heraus.
00:30:37: Das ist eigentlich schade, weil man hätte sehr viel Zeit gehabt um sich auch als Kanzlei auf solche Themen einzustellen.
00:30:42: wie du ja schon richtig sagst, es braucht seine Zeit bis man dieses gesamte Zusammenspiel zwischen den ordnungsrechtlichen Rahmen und den tatsächlichen Prozessen organisatorischen Strukturen in der Kanzlei, bis man das so alles in ein Einklang gebracht hat.
00:30:56: Da ist schon einiges zu tun.
00:30:58: Genau genau und vor allen Dingen ist es halt auch etwas, ich glaube das können wir alle offen sagen dass es nicht immer leicht.
00:31:05: Das ist wie gesagt ein super menschliches Thema und man muss auch etwas schon in diesem Bereich einfach gearbeitet haben um mal zu verstehen wie diese Dynamiken auch ineinander greifen.
00:31:16: Und ich habe auch ganz bewusst bei gewissen Prozessen Auch wenn ich wusste, ich könnte jetzt den Menschen aus der Formel rausnehmen.
00:31:22: Habe ich die Menschen drin gelassen?
00:31:24: Weil ich gesagt habe... ...ich möchte einfach diese Transformation schrittweise durchführen,... ...dass jetzt der Mensch nämlich spürt und fühlt okay wie hat sich das jetzt für mich geändert?
00:31:33: Ich bin jetzt nicht weg sondern ich bin immer noch quasi ein... ...der bin immernoch notwendig.
00:31:38: Und damit da Zeit wird es sich einfacher geben, wenn dieser... also wenn der Prozess angekommen ist,... ...das sie persönlich selber merkt.
00:31:44: ah ich könnte auch etwas anderes machen eigentlich.
00:31:47: So!
00:31:47: Und das dürfen wir auch nicht außer Acht lassen und ist halt wie gesagt ein sehr menschliches Thema einfach.
00:32:00: Daniel, wollen wir mal über Victors Rolle aktuell sprechen?
00:32:06: Absolut!
00:32:06: Also wir haben jetzt tatsächlich viel über Technologie geprägte Rollenverständnisse gehört.
00:32:10: Wir haben gerade auch vielleicht über Irrtümer oder der digitalen Opfungsmäßigkeit gehört.
00:32:17: aber Wir haben auch festgestellt und festgehalten, dass eben der Fachassistentin für Digitalisierung und IT-Prozesse ja keine klassische Deklarationssachbearbeiterin Sachbearbeiter ist.
00:32:33: Er wird aber auch niemals ein klassischen IT-Administrator sein, sondern wir hatten gesagt er würde in dieser beiden Sphären unterwegs sein.
00:32:42: und das liegt doch jetzt auch deine Rolle!
00:32:47: Du hast sozusagen Du hast festgestellt, dass eben technologische Reife eben nicht durch ein Softwarekauf möglich ist sondern eben durch eine Governance, eine Schanatisierung in Landfähigkeit.
00:33:00: Eine klare Verantwortungsarchitektur.
00:33:03: und wenn du jetzt in deine Rolle, in deiner neue Rolle blickst als Geschäftsführer der Tech Unit bei der Abicontacts Group dann bewegst du dich ja eigentlich genau an diese operativen Schutzschäle.
00:33:14: Du bewegst dich am Ende des Tages zwischen strategischer Theorie herausfordernden praktischen Umsetzungen.
00:33:23: Du siehst jetzt sozusagen Kanzleien nicht abstrakt oder du darfst sie nicht abstrack sehen, sondern sie sind ja eben diesen Transformationsprozess in diesem Transformationsalltag drin.
00:33:32: mit Blick auf die Mandanten, mit Blick auch auf Budgetrestriktion, zeitliche Restriktionen, Haftungsthemen aber auch Changemanagement haben wir gehört kulturelle Herausforderungen und kulturelles Wandel.
00:33:45: gleichzeitig
00:33:46: ist halt überall dort enormes Polynesial.
00:33:48: Also wenn du jetzt auf diese Praxis blickst, welche Themen treiben denn aktuell die Kanzleien tatsächlich am stärksten um?
00:33:55: und wo würdest du sagen für die Zukunft?
00:33:58: Für aktuell auch?
00:34:00: Wo sind die größten Hebel der Kanzlei?
00:34:03: nicht nur technologisch sondern eben vor allem auch leicht organisatorisch dass sie sich weiterentwickeln und eben auch die Herausforderung angehen können?
00:34:12: Genau.
00:34:13: also vielleicht mal kurz vorab Wenn man jetzt so auf die Kanzlein schaut und wir sind alles hier so ein bisschen Tech Nerds, also wir lieben halt Technologie.
00:34:21: Und dann schaut man es vielleicht in andere Kanzleren rein und dann ist das einfach nicht so technologisch getrieben.
00:34:29: Da sage ich zu meinem Team immer dass wir bitte wenn wir mit Kanzlei sprechen gerade wenn wir auch neue haben bei uns oder so, dass wir mit Demut da bitte rangehen weil besprechen hier von Existenzen die erfolgreiche Steuerberater und Steuerberatinnen aufgebaut haben.
00:34:44: Wir sind nicht dort und nicht da, um etwas zu beurteilen.
00:34:48: Wie jetzt was ist?
00:34:49: Und wie es jetzt sein sollte.
00:34:50: Sondern wir gehen bitte nüchtern ran... ...weil wir einfach sagen okay, wir betrachten das Ganze aus einer Berater Sicht.. ..wie kriegen wir jetzt diese Kanzlei auf den Stand dem wir sie gerne hätten?
00:35:00: Ja so!
00:35:01: Das ist mir halt immer super wichtig weil ich mag manchmal nicht dieser Arroganz die man auch auf LinkedIn sieht uns so dass immer alles alle so gebäscht werden wo ich mich mal so denke ok Seimersteuerberater Dreizig Jahre lang und dann reden wir mal weiter, du würdest nicht mal einen Tag im Steuerbüro durchstehen.
00:35:18: Ja so das möchte ich mal bitte an der Stelle sagen weil das ist mir wirklich ein Anliegen.
00:35:23: genau was sind die beiden größten Themen in meinen Augen?
00:35:26: also es ist einmal die Dativ Cloud Geschichte.
00:35:28: also Datif geht in die Cloud Datif muss in die cloud Und wir bemerken gerade dass diese Welt aus On-Premise und Cloud die die Datif ja jetzt schon hat Also diese Hybridwelt ... stellt einfach viele Kanzleien vor die Herausforderung, weil sie das auch nicht so ganz greifen können.
00:35:44: Ich habe jetzt eine Art rechte Verwaltung an zwei Stellen... ich habe verschiedene Anwendungen, die wirken halt ineinander und co.
00:35:50: Das ist halt etwas was jetzt die Kanzlerin halt sehr voran also quasi eigentlich innerlich umtreibt, weil Sie müssen sich jetzt eigentlich mit Ihren Stammdaten beschäftigen?
00:35:57: Mit Ihren Mandanten-Daten und halt vor allen Dingen auch mit Ihrem Altdaten!
00:36:02: Das ist so Punkt eins.
00:36:04: Punkt zwei ist das ganze Thema KI.
00:36:06: Man sieht auf LinkedIn alle möglichen person die auf einmal zeigen meine bucher erledigt sich das komplett von alleine und alles ist ja so easy und wenn du das nicht nutzt dann bist du ja dumm.
00:36:16: Ja Leute das geht vielleicht für einen soloselbstständigen was da gebaut wird aber für eine richtige organisation Kann man das halt so nicht verwenden, ja?
00:36:27: Und da bemerkt man gerade muss ich auch die Date flogen.
00:36:29: Die Date macht da grad ein super Job also alles was die jetzt... Also jedes Produkt was sie quasi jetzt grade bauen ist immer AI-Based.
00:36:35: Also die denken jetzt quasi immer auch KI mit.
00:36:38: Die haben die Date KI Werkstatt.
00:36:39: Jetzt heißt ihr Date of Co-Pilot wo Sie auch immer wieder mit reinbauen was absolut kostenlos ist für alle in der Mitgliedschaft und dementsprechend ist das Thema KI.
00:36:49: Das treibt es gerade halt sehr, sehr viele um.
00:36:51: Wie können wir sie halt aktiv einsetzen?
00:36:53: Was sind die Mehrwerte davon?
00:36:54: Und ich muss euch ehrlicherweise sagen jetzt mit Chatchabity eine E-Mail schreiben das ist halt einfach kein Mehrwert.
00:37:00: ja sondern also wer für eine einfache E-mail eine KI braucht um die zu verfassen weiß sich nicht wenn Sie ausflüstest auf einem automatisierten Prozess Ja!
00:37:09: Das ist was anderes für eine Emeformulierung.
00:37:11: Ich glaube dass das muss bitte auch so gehen.
00:37:15: und vielleicht der dritte Punkt Das ist halt die Anforderung der Mandanten.
00:37:19: Also diese Komplexität, der Systemlandschaft der Mandanden, die diese Anforderungen haben und das bemerken wir gerade ganz viel in den Beratungen.
00:37:27: Die Mandanten wissen sie haben Software im Einsatz mit Daten töpfen Und so viele sagen hey!
00:37:33: Wir haben hier doch die Daten.
00:37:34: Imt sie doch mal verarbeitet Sie doch bitte für uns.
00:37:37: Wieso müssen wir denn dies das jenes machen?
00:37:40: Dann gehen wir genau da rein in dieser Schnittstelle zwischen Mandant- und Steuerkanzlei und helfen einfach denen Kanzleien diese Schnittstelle zu optimieren.
00:37:49: Also ich sag immer so schön, die Buchhaltung sollte sich eigentlich zu achtzig Prozent aus dem regulären Geschäftsvorfall ergeben innerhalb der Mandantenlandschaft und wir ziehen die Daten einfach nur ab kontrollieren sie nochmal und verarbeiten sie dann.
00:38:06: So das ist immer mein Wunsch den ich habe.
00:38:08: Und das sind eigentlich so glaube ich die drei Punkte die jetzt viele Kanzleien auch sehr stark beschäftigen.
00:38:14: und ich glaube auch ehrlicherweise dass auch KI vielen Beratern und doch vielen Mitarbeitern momentan vielleicht ein bisschen Angst macht.
00:38:21: Weil sie hat einfach bemerkt, okay KI ist wirklich schon leistungsfähig und ich meine wir wissen nicht was in ein, zwei Jahren noch geht.
00:38:26: also da wird noch deutlich mehr gehen.
00:38:28: aber ich sag immer so das ist das Paradoxon des Wissenden weil als ich das erste Mal Chatcha BT genutzt habe und ich hab eine umsersteuerliche Fragestellung gestellt dann war die Antwort schon echt gut und da hatte ich auch so ein komisches Gefühl in mir.
00:38:40: Aber die Sache ist ja warum kann ich das beurteilen?
00:38:43: Weil ich kenne die Strukturen im Steuerrecht.
00:38:46: So, ein Unternehmer, der mit JETBT seine Fälle löst und glaubt das sei denn zu hundert Prozent richtig?
00:38:52: Er hat immer dieses latente Risiko Ich mach doch was falsch.
00:38:55: Ja Und dass ist so dieser Widerspruch in sich Dass die Person die natürlich die richtige Antwort kennen Dann erstaunt sind und die sie nicht kennen Glauben Sie haben jetzt das echte Wissen.
00:39:06: Dabei ist es gar nicht das eigentliche Wissen.
00:39:10: Ich glaube, die wichtigste Botschaft auch heute aus dem Podcast sollte sein... ...dass man sich vor KI bitte keine Angst haben sollte.
00:39:17: Man soll sie nutzen!
00:39:18: Also wo ich aktuell KI schon wirklich nutze.. ..ich kriege es teilweise hin arbeiten, die ich für die sonst eine Woche gebraucht hätte.
00:39:24: Das ist je in der Stunde erledige ja?
00:39:27: Und dafür sollten wir alle offener sein weil sie schafft Freiräume und ich gebe zu Es ist noch sehr herausfordernd Aktuell das Indinkansai Alltag zu integrieren.
00:39:35: Auf der einen Seite Datenschutz auf der anderen Seite auch das Berufsrecht.
00:39:38: aber es wird kommen Und ich glaube, der ganz stark an sowohl Antidatiff als auch das Ökosystem jetzt einfach diese Lösungen bauen werden.
00:39:46: Ich würde da gern die Brücke gleich schlagen, weil du sagst ein Berufsrecht auf der einen Seite und Technologie auf der anderen Seite Die Kompetenz der Mitarbeitenden, die würde ich gerne als dritte Ebene vielleicht noch mit einbauen.
00:39:57: aus deiner aktuellen Sicht.
00:39:59: erste Frage Habt ihr bei euch in der Gruppe Fightler im Einsatz?
00:40:04: Also habt ihr schon Mitarbeiter, die die Zusatzqualifikation Fight haben?
00:40:09: Wenn ja oder auch wenn nein, haltet ihr es für relevant und für sinnvoll ist den Leuten wirklich direkt anzubieten.
00:40:15: Und anzudienen zu sagen das ist für dich vielleicht eine richtige Qualifikation die man darüber nachdenken sollte?
00:40:23: Auf beide Fragen die Antwort Ja.
00:40:25: also ich habe mir selbst ein Team Veitler und da bemerken einfach sie bringen schon so ne Grundsensibilität für gewisse Themen mit sind natürlich jetzt noch nicht fertig ausgebildet aber ich hab schon mal eine Grundlage wo ich quasi anfangen kann.
00:40:38: Und auf der anderen Seite werden wir bemerken, dass halt Mitarbeiter sich bei uns melden und sagen... Also das was ihr da so macht mit Technologie, das finde ich super spannend.
00:40:46: Kann ich da mal reinschnuppern?
00:40:48: Dann lasst du dir auch gerne mal zu uns kommen.
00:40:50: Dann könnt die mal bei uns schnuppern und bieten das auch eigentlich immer an.
00:40:54: also wenn ihr das wollt dann mach doch den den Fight!
00:40:57: So ne und das ist wieder dieses Thema Erschafft Identität und ebnet halt diesen Karrierefahrt, dass man einfach auf ein Ziel auch hinarbeiten kann.
00:41:06: Dafür finde ich den Fight halt Wirklich gut.
00:41:10: Und vielleicht jetzt vom Reden ins Tun zu kommen, was würdest du jetzt sozusagen den Kanzleien empfehlen als konkrete Checkliste?
00:41:18: Was sollten Sie jetzt tun um eben für morgen mit Big Eam auf künstliche Intelligenz und Big EAM auf Digitalisierungsthemen sozusagen gewappnet zu sein auf die Herausforderungen der Zukunft?
00:41:31: Ja diese Checkliste hätte ich auch sehr gerne also wenn Du sie hast kann sich gerne melden ist natürlich ein super komplexes Thema, aber ich würde es mal ganz einfach mal also auf einen Punkt eigentlich runterbrechen.
00:41:43: Beschäftigt euch mit euren Daten!
00:41:45: Beschäftet euch einfach mit den Stammdaten in der Kanzlei, mit den Mandantendaten und beschäftigt euch vor allen Dingen mit den Daten aus der Buchhaltung.
00:41:53: Und man muss bitte realistisch sein.
00:41:55: wenn ich diese Kompetenz aktuell in der kanzlei nicht habe wie ich zum Beispiel so Vorsysteme andocke, wie ich vielleicht auch Daten massenweise verarbete dann holt euch Hilfe.
00:42:05: Das ist ganz wichtig, weil das Wissen fällt nicht einfach so runter.
00:42:11: Sondern man braucht da manchmal Support und dann merkt man, wenn man ein bisschen Hilfe hat, dass es gar nicht so schwer ist.
00:42:17: Das kriegt man auch hin.
00:42:19: Ich würde glaube ich ergänzen – das Datenthema ist in der Tat, da legst du den Finger total in die Wunde.
00:42:24: Ergänzend würde ich es tatsächlich mit der Investitionsbereitschaft.
00:42:30: Und die Investitionsbereitschaft kann natürlich einerseits darin liegen, dass man sich externe Unterstützung holt.
00:42:35: Aber sie liegt natürlich auch darin das man Mitarbeitenden, die eben Interesse haben oder von dem man glaubt, dass sie eigentlich in den Fight beispielsweise sich gut reinarbeiten können und dass man denen auch den Rahmen dafür ermöglicht.
00:42:47: Das ist eine Prüfungssituation auf die man sich vorbereiten muss und die ist nicht ganz trivial wie wir jetzt schon mitbekommen haben aus dem einen oder anderen Prüfungslauf Und zu sagen aus ganz leisig, naja da ist was macht das?
00:43:00: Macht es vielleicht in deiner Freizeit.
00:43:02: Ja weiß ich nicht ob das so der richtige Weg ist.
00:43:04: also irgendwo in der Mitte liegt wahrscheinlich die Wahrheit und auch das ist ein Teil der Investitionen.
00:43:09: Also dass man aus ganz lei strategischer Sicht wirklich immer schaut wen habe ich denn in meinen eigenen Reihen von dem ich glaube dass das eigentlich eine gute Zusatzqualifikation sein könnte und dann noch wirklich aktiv auf die Leute zuzugehen und lang Geburt zu formulieren.
00:43:22: Ja aber wir bin ich absolut bei dir Das hatten wir auch schon davor gesagt, aber ich würde es auch gerne hier nochmal betonen.
00:43:29: Dass ist nichts was sich dann parallel alles machen kann.
00:43:32: also Ich kann nicht in der normalen Sachbearbeitung sein für den Mandanten immer wieder da sein und auf der anderen Seite mich aber auch weiter Kanzlei um diese Themen kümmern.
00:43:39: Also man muss das an einfach gerecht auch bitte aufteilen weil Es ist einfach heutzutage in dem Geschäftsmodell der Steuerkanzlein ein Part Der mit der ist einfach mit drin.
00:43:48: dass ist eine laufende Investition die ich quasi in meine Kanzler tätige damit ich halt auch zukunftsfähig bin, weil bei der Vielzahl an Themen die jetzt gerade auf dem Markt kommen oder auch die Software-Systeme, die jetzt überall quasi raus sprießen.
00:44:02: Das kann man nicht alles nebenbei machen!
00:44:04: Also ich habe das früher alles in meiner Freizeit gemacht aber weil es geil fand ja?
00:44:07: Ich hatte da so viel Freude dran... ...ich hab' die komplette Techbubble gemonitored Die Anfänge von Candice, von Text, alles Mögliche durch so ne?
00:44:15: Das hat mir super viel Spaß gemacht.
00:44:18: Aber dass Ich rate das keinem, ja?
00:44:21: Also der ging halt sehr viel Lebenszeit drauf so.
00:44:24: Aber es hat...
00:44:24: Frage des Zeitgeistes auch ne?
00:44:26: Genau!
00:44:26: Ja und dementsprechend, da muss man auch bitte so realistisch sein, dass man halt versteht, dass ist nichts was man so nebenbei machen kann weil wenn etwas nur nebenbei passiert wird es nie richtig gut werden.
00:44:41: Na super
00:44:43: ich glaube mit Blick auf die Zeit sind wir doch glaube ich einen ganz guten Rundumschlag gemacht.
00:44:49: Daniel, hast du noch was auf dem Herzen?
00:44:50: Was du noch unbedingt loswerden möchtest in Richtung Victor.
00:44:53: Ich hab alles wurde hervorkommen und gesagt vielen Dank!
00:44:56: Vielleicht
00:44:56: doch eine Checklist oder so?
00:44:58: Ja, die machen wir jetzt im Nachgang.
00:45:00: Das
00:45:00: macht da die KI dann.
00:45:05: Herzlichen Dank lieber Victor dass du dir die Zeit genommen hast um mit uns hier über die spannenden Themen zu sprechen.
00:45:12: Wir sind wirklich gespannt wie sich der Fight Club und die Community rund um den Fight entwickelt.
00:45:18: Die Relevanz ist, glaube ich eindeutig und wir werden hier an unserer Stelle das uns mögliche tun um einfach so ein bisschen die Bühne dafür auch zu bauen.
00:45:27: Dass die Feitler weil es eben eine Qualifikation der Mitarbeitenden explizit ist und sie gar nicht expliziten nur die Kanzleienhaber anspricht dem ja auch ne kleine Lobby zu geben.
00:45:38: Insofern wir freuen uns auf den nächsten Folge!
00:45:40: Vielen Dank auch von meiner Seite fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge Tschüss.
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